Im letzten Beitrag über den Reformiert-Apostolischen Gemeindebund tauchte ein Name bereits auf, der für die weitere Entwicklung der Neuapostolischen Kirche und damit die Gründung unserer eigenen Gemeinschaft im Jahr 1955 von großer Bedeutung ist: Johann Gottfried Bischoff.
9. Apostolische Reformation
In diesem Teil unserer geschichtlichen Serie über das „Apostolische Werk“ kehren wir wieder nach Deutschland zurück. Am 21. Januar 1905 starb der erste neuapostolische Stammapostel Friedrich Krebs und der westfälische Apostel Hermann Niehaus trat seine Nachfolge an. Er setzte wenige Monate nach seinem Amtsantritt, am 22. Oktober 1905 in Bielefeld, weitere Apostel ein, darunter den sächsischen Bischof Carl August Brückner.
Zum Jahreswechsel 2010/2011 wird der HEROLD eingestellt. Er wird durch ein großformatigeres und farbiges Magazin mit Namen "BLICKPUNKT" ersetzt, dass dann nur noch zweimonatlich erscheint.
Aus diesem Grunde wird diese Seite hier ab 2011 nicht mehr aktualisiert und gepflegt. Vom Blickpunkt wird es keine Onlineausgabe geben.
Wir danken allen Lesern dieser Seite hier für Ihr Interesse und wenn Sie sich für den BLICKPUNKT interessieren, so bestellen Sie bitte die Printausgabe unter: blickpunkt@apostolisch.de
Vielen Dank!
Liebe Leser,
alle Jahre wieder … und es ist Weihnachten. Beim Spaziergang durch den Internetdschungel bin ich auf eine interessante Aktion gestoßen, die im Jahre 2007 in Österreich startete. Auf riesigen Plakatwänden prangte ein einziger Satz: „Zu Weihnachten wurde Jesus Christus geboren“.
Das klingt doch eher ungewöhnlich. Ich bemerke, wie ich innerlich den Kopf schüttele und mir sage: „Ja, was denn sonst?“
Teil 7 - Christus im Fleisch
Im vorherigen Artikel wurde ausführlich über die Lehrveränderungen um die Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert und die beteiligten Personen geschrieben. Maßgeblich für Entwicklungen zu dieser Zeit in den „neuen apostolischen Gemeinden“ war die Lehre vom „Neuen Licht“.
Ein (persönlicher) Jahresrückblick
Wieder ist ein Jahr unseres Lebens an sein Ende gekommen. Zum Jahreswechsel wird uns bewusst, dass die vergangene Zeit unwiederbringlich ist. Wir halten einen Augenblick inne, schauen zurück und blicken voraus. Freude und Leid, Sorge, Enttäuschung, Mühe und Arbeit liegen hinter uns, manches Unfertige und Versäumte - und manche Schuld.
Dennoch atmen wir auf mit Gedanken und Empfindungen, die Dietrich Bonhoeffer in seinem Abendgebet sprechen lassen: „Herr, mein Gott, ich danke dir, dass du Leib und Seele zur Ruhe kommen lässt. Deine Hand war über mir und hat mich behütet und bewahrt.“
Ein (persönlicher) Jahresrückblick in Bezug auf die Jahreslosung
Als ich gefragt wurde, ob ich nicht kurzfristig einen Artikel für die letzte Ausgabe des Herolds schreiben könnte, habe ich zugesagt. Dass, wie sooft, die Zeit drängt, habe ich wiederholt nicht zur Kenntnis genommen.
Mir fällt zufällig die im Titel bereits zitierte Schlagzeile „Wir können nicht immer nur Pressing spielen“ in der Evangelischen Zeitung (Ausgabe 43/2010 vom 31. Oktober 2010) auf und mir wurde sehr schnell bewusst, dass sie voll ins Schwarze meines Lebens trifft.
Wie sieht mein Leben denn aus? Ist es nicht geprägt von Hektik, Stress, Zeitnot, Krankheit, Beruf und Familie …