wenn diese Ausgabe gedruckt und verteilt ist, dann ist es schon fast vorbei. Das Sommermärchen 2010. Dies ist doch ein interessantes Phänomen. Während diese Zeilen von euch gelesen werden, ist alles schon Gewissheit, worüber ich hier an meinem Schreibtisch im Moment nur orakeln kann.
Wer wird der neue Bundespräsident Deutschlands? Hält dieses tolle Wetter auch für die beginnenden Sommerferien? Wie fallen die Zeugnisse meiner Söhne aus? Und – übersteht Deutschlands Fußballmannschaft das Viertelfinale gegen Argentinien und wird sogar Weltmeister? Fragen, die ihr, wenn ihr diese Zeilen lest, alle schon beantworten könnt.
Die Apostolischen Anfänge in den Niederlanden
weitere Folge unserer Reihe
„Apostolische Kirchengeschichte“
Der Großteil der Glieder der katholisch-apostolischen Gemeinde Hamburg wurde nach der Anerkennung des 1863 in Königsberg neugerufenen Apostels Rosochacky aus der Gemeinde der katholisch-apostolischen Christen ausgeschlossen.
Durch diesen Ausschluss entstand die „Allgemeine christliche apostolische Mission“ (AcaM).
Mir begann es zu drehen. Zuerst dachte ich, wegen des Temperaturwechsels – draußen 40°C und drinnen im fest verankerten Schiff richtig kühl. Aber dann erklärte mir Jemand, dass das Schiff auch im Hafen immer leicht in Bewegung bleibt. Das beruhigte mich natürlich.
Seit Anfang des Jahres schon liegt die „Africa Mercy“, ein ehemaliges Eisenbahntransportschiff, im Hafen von Lomé, der Hauptstadt Togos in Westafrika.
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2010 fand am Abend des 22.05.2010 eine Nacht der offenen Gotteshäuser statt. Über 60 Kirchen im gesamten Stadtgebiet von Duisburg und Moers beteiligten sich daran.
Wir als apostolische Gemeinde in Duisburg-Hamborn wollten dabei nicht abseits stehen und hatten uns zur Teilnahme an dieser Nacht entschlossen.
In mehreren Vorgesprächen hatte sich ein entsprechender Arbeitskreis Gedanken gemacht, in welcher Form wir uns einbringen können. Da unser Kirchengebäude nun einmal keine besondere Bausubstanz und Kulturgüter wie manch andere große Kirche bietet, hatten wir uns entschlossen, unter dem Thema: „Nur die Liebe lässt … leben …“ unseren ganz persönlichen Glauben zu bezeugen und darzustellen.
Mein Vater verfasste in Vorbereitung auf einen Evangelisationsabend am 06.01.1973, an dem auch immer Gäste teilnahmen, ein Konzept mit der Überschrift „Was wissen wir von Jesus Christus?“ Daraus möchte ich nun zitieren:
„Eines wissen wir genau: Er hat wirklich gelebt! Kein Wissenschaftler wird die Existenz Jesu von Nazareth leugnen.
Es sind uns eine ganze Reihe außerbiblischer Quellen aus den beiden ersten Jahrhunderten erhalten geblieben, heidnische wie jüdische, die alle Jesus seinen Heilandsanspruch absprechen. Aber keine dieser Quellen macht auch nur den Versuch, seine Geschichtlichkeit in Frage zu stellen.
Wir können nicht verborgen bleiben – leidenschaftlicher Glaube ist missionarischer Glaube
Ein Evangelist erzählte gern die Geschichte eines Christen, der in einem Holzfäller-Camp eine Arbeit fand. Seine Kollegen waren bekannt für ihre Gottlosigkeit und Lasterhaftigkeit. Als sein Freund erfuhr, dass er die Stelle erhalten hatte, sagte er ihm: „Wenn deine Kollegen raus kriegen, dass du ein echter Christ bist, dann wird es dir dreckig gehen.“
in Netzschkau
Am 13. September beteiligte sich unsere Gemeinde erstmalig an dem bundesweiten „Tag des offenen Denkmals.“ Dies war aber nicht von langer Hand geplant, sondern ergab sich eher spontan. Beim Studieren unseres „Amtsblattes“ der Stadt Greiz fiel mein Blick auf eine besondere Information. Es war ein Aufruf an alle Besitzer oder Verwalter eines Denkmals, die sich an der Denkmalsaktion beteiligen wollten, indem sie IHR Denkmal der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Diese Meldungen waren bis zu einem bestimmten Stichtag einzureichen. In diesem Augenblick kam der Gedanke in mir auf, dass der Herr auch durch ein Denkmal zu den Menschen reden kann.
„Ich kann alles !?!“
Am 28. Juni fand unser diesjähriger Kindertag in Netzschkau statt.
Es trafen sich die Kinder und ihre Eltern der Gemeinden Ostdeutschlands, sowie sieben Gastkinder aus der Einrichtung „Leuchtturm”, dessen Arbeit unsere Gemeinde seit Jahren unterstützt.
Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Ich kann alles !?!”.
Hintergrund war die Jahreslosung, sowie die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling. Dazu wurde Lukas 18, 8 - 30 vorgelesen, wobei es um die Frage „Was kann ich tun, um selig zu werden?” ging.
Der Gottesdienst wurde vom Evangelisten Stefan Roth geleitet, der ihn in drei Bereiche untergliederte: Was ist unser Ziel? Was hindert uns, dieses Ziel zu erreichen? Wie werde ich befreit von hinderlichen Lasten?