Liebe Leser!

Der Dezember ist schon ein außergewöhnlicher Monat, denn in ihm erleben wir die Adventszeit mit ihrer besonderen Atmosphäre, Weihnachtsfeiern in den verschiedenen Kreisen, den heiligen Abend, an dem in vielen Familien die Bescherungen stattfinden, das Weihnachtsfest und den Jahresschluss (Silvester).

Wir sehen, eine Fülle von Möglichkeiten, sich von der Botschaft des Evangeliums ansprechen zu lassen sich neu auf den zu konzentrieren, der in diese Welt gekommen ist, um sie zu retten, Jesus Christus. Den Menschen wäre viel mehr geholfen in ihren Nöten und Ängsten, ihrer Verzweiflung und ausweglosigkeit, würden sie sich auf IHN einlassen.

Diese Heroldausgabe hat einige Artikel zum Inhalt, die auf den ersten Blick gar nicht so zu der besonderen Atmosphäre des Dezembers zu passen scheinen. Bei näherem Hinsehen werden wir aber gewahr, dass es immer um die Beziehung zu Jesus Christus geht und das Leben aus seinem Wort. Alles, was in Selbstsucht - sei es Person oder Gemeinde - betrieben wird, findet bei Gott keinen Anklang und bleibt ohne seinen Segen, was letztlich ein Scheitern aller gut gemeinten Bemühungen nach sich zieht.

Wie raffiniert und listig der Teufel agiert, wird in dem entsprechenden Artikel sehr realistisch dargestellt. Man ist in der Kirche, ist beschäftigt, setzt Gaben und Kräfte ein usw., und doch kann es sein - die Gefahr ist da sehr groß -, dass man sich unmerklich von Gott trennt und in teuflische Fänge gerät.

Die Zeit schreitet unaufhaltsam fort, das zeigt uns der Jahreswechsel. Es geht auf ein Ende zu. Die Bibel spricht vom Kommen des auferstandenen und in den Himmel gefahrenen Herrrn, wo sich Treue und Glauben zum Herrn erweisen werden.

Adventzeit - Vorbereitungs- und Erwartungszeit auf das Kommen Jesu Christius. Lassen wir uns einladen, diese Zeit als ein Gnadengeschenk Gottes anzunehmen und zu seiner Ehre zu gestalten.

In diesem Sinne eine gnadenreiche Zeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein von Gott geführtes Neues Jahr.

Viktor Raus

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