Liebe Leser

Das Licht ist das einzige Mittel gegen die Finsternis. Denn es ist ein Phänomen, dass überall dort, wohin kein Licht dringt, Finsternis bleibt. Sie wird nur dort verdrängt, wohin das Licht scheint.

Gegen Ende des Jahres sind die hellen Stunden knapp bemessen, die dunklen Stunden haben die Übermacht. Wir sind froh, dass das nicht so bleibt, sondern im Jahreslauf die hellen Stunden wieder mehr und die dunklen Stunden wieder weniger werden. Gerade in den dunklen Stunden schaffen wir uns Licht, helles Licht zum Arbeiten, gedämpftes Licht zum Beisammensitzen.

Licht kommt aus einer sogenannten Lichtquelle und entsteht zumeist durch Verbrennen oder Erglühen. Unsere Sonne ist die wichtigste natürliche Lichtquelle. Sie setzt eine gigantische Menge an Energie frei, die wir vor allem als Licht und als Wärme wahrnehmen. Sie ist in unseren Breiten der Inbegriff von Schönwetter, Wohlfühlwärme, Erntevergnügen, Winterglanz.

Ohne Licht kann kein Leben entstehen und gedeihen. Leben und Licht gehören zusammen. Das haben wir verinnerlicht. Wenn wir uns jetzt auf das Jahresende zubewegen, Advent und Weihnacht erleben, so verinnerlichen wir wiederum, dass das Licht unseres Lebens von niemand anders kommt als von Jesus, dem Christus. Die Artikel dieses Heftes weisen zur Rückbesinnung auf ihn, den Heiland der Welt, hin.
Der Apostel Johannes schreibt: „In ihm (dem Wort, das Fleisch wurde; Verf.) war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hats nicht ergriffen.“ (Joh 1,4-5)

Die Lichtquelle unseres Lebens ist Jesus Christus. Er macht unser Leben hell. Er ermöglicht die Entfaltung. Er lässt uns reifen und zur Ernte kommen. Und dieses Wunder Gottes beginnt klein und unscheinbar. Es bleibt auch unfassbar.

„Weihnachtsgeschichte ist Weltgeschichte, Gottes Geschichte und unsere Geschichte.“ (Axel Kühner)

Wir wünschen unseren Lesern ein helles und gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes Neues Jahr 2008. Möge Gottes Licht Euer Leben durchdringen.

Matthias Knauth

Ausgabe