Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt!

Dieses Bild (in der Printausgabe) ist ein Schnappschuss während unsrer Reise nach Brasilien im Oktober 2005. Beim Übersetzen vom Festland auf einen Schoner in einer der vielen Buchten Brasiliens ist mir dieses Schiff vor die Linse gekommen. 100% Jesus – was für ein Name und … was für ein Auftrag für die Gemeinde Gottes in dieser Zeit. Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, ist mehr als ein Gedicht oder ein Lied: es ist Auftrag! Und hier möchte ich einmal die zweite Strophe des bekannten Liedes „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ zitieren:
Im Schiff, das sich Gemeinde nennt, muss eine Mannschaft sein, sonst ist man auf der weiten Fahrt verloren und allein. Ein jeder stehe, wo er steht, und tue seine Pflicht; wenn er sein Teil nicht treu erfüllt, gelingt das Ganze nicht.

Und was die Mannschaft auf dem Schiff ganz fest zusammen schweißt in Glaube, Hoffnung, Zuversicht, ist Gottes guter Geist.

Bleibe bei uns, Herr! Bleibe bei uns, Herr, denn sonst sind wir allein auf der Fahrt durch das Meer. O bleibe bei uns, Herr!

Im vergangnen Jahr ist unser „Schiff Gemeinde“ wieder ein Stück weiter auf dem Weg voran gekommen unter Zuhilfenahme des einzigen Kompass’, das auf diesem Schiff zählt: DIE HEILIGE SCHRIFT. Doch die Mannschaft ist dezimiert worden. „Matrosen“ haben abgeheuert (haben die Gemeinde verlassen), andre sind schon am Ziel angekommen (sind verstorben und in der Ewigkeit) und manche haben ihre Arbeit aus unterschiedlichsten Gründen eingestellt. Die Folge ist, die Arbeit auf dem Schiff wird auf weniger Schultern verteilt.
Zurück geblieben ist eine ziemlich geschrumpfte Mannschaft. Und in dieser Mannschaft gibt es leider auch noch unterschiedliche Meinungen über Fahrtrichtung oder Arbeit. Warum ist dies so? Weil die Mannschaft teilweise denkt, sie wäre der Kapitän oder das Schiff - Gemeinde - wäre ihr Schiff, aber beides ist falsch. Der Kapitän und Eigner der Schiffs ist GOTT, der HERR!

Im Kompass (Bibel) ist es für alle Mannschaftsmitglieder deutlich erkennbar geschrieben: Ihr seid die Mannschaft, die ICH angeheuert habe auf MEIN Schiff. ICH halte euch für fähig, dieses Schiff mit meiner Kapitänshilfe auf Kurs zu halten.(frei nach Apostelgeschichte 20,28).

Also, was tun? Es liegt an dir, Matrose, wie es weiter gehen soll. Der Kapitän bittet dich: Sorg du dafür, dass neue Matrosen auf das Schiff kommen. Erzähle den „Landratten“ vom Schiff und vom Ziel. Und wenn sie dann an Bord kommen, kümmere du dich um sie, damit sie sich nicht verloren und einsam auf der Reise vorkommen.
Und wenn du und ich alle unsere „Pflicht“ tun, dann wird die Fahrt 2009 zwar auch mal durch stürmische See gehen, aber mit „100 % JESUS“ unbeirrbar auf das Ziel zu.

Ein vom Schiffseigner gesegnetes Neues Jahr 2009 wünsche ich allen Lesern des Herolds (ob in Papierform oder elektronisch (Internet).

Otmar van Meegen

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