Liebe Leser

leidenschaftlich glauben heißt für mich …?
Wie würdet Ihr diesen angefangenen Satz weiterführen?
Im Hebräerbrief findet man eine oft zitierte Antwort: ,,Was ist also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert“ ( Hebr. 11, 1)

Aber was bedeutet das? Glauben heißt nicht, dass sich all unsere Wünsche erfüllen. Es heißt auch nicht, dass wir immer schon vorher wissen, dass alles gut werden wird. Glauben hat doch viel mehr etwas mit ,,Mut-Haben“ zu tun. Sich etwas trauen. Ein Wagnis eingehen. Entscheidungen treffen.
Egal, wie die persönlichen Lebensumstände auch sein mögen – Gott existiert und ER ist mit uns unterwegs auf unserem Lebensweg.

Es zeigt sich an vielen Menschen der Bibel, dass Glauben immer etwas mit einer Reaktion zu tun hat. Noah baute die Arche, Abraham verließ sein Vaterland und Petrus selbst wagte den Schritt aus dem Boot. Alle glaubten an das, was sie nicht sahen und wissen konnten und gingen trotz Schwierigkeiten diesen Weg. Und diese Schritte des Glaubens hatten Auswirkung auf ihr Leben.

Mit der vorliegenden Ausgabe des HEROLDs laden wir Euch ein, einige sehr persönliche Weiterführungen auf den angefangenen Satz zu lesen: Leidenschaftlich glauben heißt für mich …?
Nehmt Euch einige Augenblicke Zeit um die Erfahrungsberichte auf Euch wirken zu lassen. Sie wurden geschrieben von Geschwistern, die bewusst eine Entscheidung im Leben getroffen haben, die ihr Leben anpacken und für alle sichtbar machen: Wir vertrauen darauf, dass das, was man nicht sieht, existiert.

Bärbel Dahmen

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