Liebe Leser

wir vom Redaktionsteam können richtig stolz sein. Mit der vorliegenden Ausgabe halten wir einen Herold in Händen, der aktueller nicht sein kann. Die Autoren haben sich an die Redaktionszeiten gehalten und nun können wir eine Ausgabe präsentieren, die gefüllt ist mit Artikeln, die ganz nah am Zeitgeschehen liegen.
Berichte über den Ökumenischen Kirchentag in München und über den Jugendtag Get4Ju im Großraum Dresden konnten pünktlich gedruckt werden. Whow! Vielen Dank euch „Schreiberlingen“.

Eigentlich sollte sich diese Ausgabe intensiv mit dem Thema „Gott unser Vater“ beschäftigen. Inhaltlich befassen sich aber nur zwei Texte damit. Schlimm?
Nun, ich denke nicht! Und genau genommen war unser Vater ja überall dabei. In München und in Dresden. Was übrigens deutlich les- und spürbar ist.

Das wir zu Gott „Vater“ sagen dürfen, ist für uns fast selbstverständlich. Doch in früheren Zeiten und auch heute noch in vielen Religionen ist Gott oder die angebeteten Götter etwas Unnahbares, Unerreichbares. Wir dürfen dankbar sein, dass wir Gott einen Vater nennen dürfen, zu dem wir mit unseren Sorgen, Bitten, Klagen, Wünschen und unserem Dank im Gebet kommen können. Dieser Vater wohnt im Himmel, einem Ort voller Herrlichkeit, wo wir nach unserem Tod in Ewigkeit hinkommen dürfen.

Lese ich die Berichte über den Kirchen- oder den Jugendtag, dann kann man so eine ganz leise Ahnung bekommen, wie es mal sein wird. Der Himmel auf Erden ist manchmal gar nicht so unerreichbar, wie wir oft meinen. In solchen Tagen fällt uns das Glauben weniger schwer. Wir sind ganz eng mit unserem Vater und unserem Bruder Jesus. Vergebung ist einfacher. Liebe in unserem Leben zu spüren fällt leichter – und sie an andere weiterzugeben wird zur Kleinigkeit.
Unser Leben sei ein Fest, zu dem wir von unserem Vater eingeladen wurden. Kommt zum Fest des Lebens, auch unser Bruder Jesus lädt uns ein. Lasst euch zeigen, dass Leben mehr ist als Arbeit, Angst und Schein. Kommt alle und feiert mit. Es ist „Vatertag“.

Bärbel Dahmen

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