Rückblick GeT4Ju

Aus Alt mach Neu – Entdecke SEINE Möglichkeiten

Rückblick auf den gesamteuropäischen Jugendtag (GeT4Ju) Pfingsten 2010

Aus alt mach neu – das war das Motto der Gesamteuropäischen Jugendtagung in Dresden auf der Burg Hohnstein. Vom 21. bis zum 24. Mai kamen rund 140 Jugendliche aus ganz Deutschland und sogar drei Niederländer zusammen, um Gott gemeinsam zu erleben.
Das 6-köpfige Planungsteam, bestehend aus Thomas Komm, Sarah Weber (beide aus der Gemeinde Herford), Gloria Schneider (Gem. Borken), Sebastian Ludwig (Gem. Hannover), Lena Frohne (Gem. Oberhausen) und Stefan Marciniak (urspr. Gem. Bottrop), hat in den letzten zwei Jahren der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.
„Jetzt habt ihr noch die Möglichkeit zu gehen!“ Das war die Ansage für die rund 140 Jugendlichen im Pfingstgottesdienst in der Gemeinde Dresden. Simon Jansen (Bez. Düsseldorf), der den Gottesdienst mitgestaltete, warnte uns vor den Veränderungen, die eine Gemeinschaft mit Gott mit sich bringt. „Aus alt mach neu!“ „Gott kann alles ändern, wenn du dich darauf einlässt!!“ Ändern? ALLES?? Für einen kurzen Moment war ich versucht zu gehen …

Einen Tag zuvor erlebten die Teilnehmer der Get4Ju einen „Abend der Begegnung“. Im Burggarten sangen wir Lobpreislieder und beteten gemeinsam. Das Highlight für viele an diesem Wochenende war das Lichterkreuz , das wir zusammen entzündeten. Jeder mit seiner Kerze, die er von zuhause mitgenommen hatte. Alle Kerzen zusammen bildeten am Boden ein Lichterkreuz.

Ein wunderschönes Bild der Gemeinschaft; der Gemeinschaft unter uns Jugendlichen und der Gemeinschaft mit Gott. Aber auch (wieder) ein Moment der Entscheidung: Deine Entscheidung für die Gemeinschaft mit Gott?!
Im Licht der Kerzen, Lobpreisliedern auf den Lippen und Freunden an deiner Seite, die denselben Weg gehen, fällt die Entscheidung für diesen Moment vielleicht nicht schwer.

Auch in vielen anderen Momenten an diesem Wochenende war Gottes Gegenwart so sehr zu spüren, dass man selbst bei dem vorherrschenden Wetter nur von Gebetserhörung sprechen kann – strahlender Sonnenschein statt drei bis fünf Liter Regen pro Quadratmeter!

Den ganzen Samstag über konnten die Jugendlichen verschiedene Workshops besuchen, die alle sehr aufwändig und liebevoll vom Planungsteam vorbereitet worden waren. Von Anbetung (jeder, der wollte, konnte sein eigenes Instrument mitbringen), Gottesdienstvorbereitung, bis hin zu Wandern und Kochen; jeder Workshop bot großartige Gelegenheit Gott zu begegnen. (Die Resultate des Koch-Workshops begegneten allen Jugendlichen. … keine allzu lange Begegnung; Geflügelfleisch-Spieße, Käse-Kräuter-Dipp und ungesäuerte Brote waren einfach zu lecker!)
Die Teilnehmer des Workshops „Gottesdienstvorbereitung“ gestalteten die Predigt am Pfingstsonntag. Als Textwort lag Apostelgeschichte 2, 1-18 zugrunde, und Jugendliche haben in ihrer „eigenen Sprache“ gepredigt, gebetet, Lobpreis gebracht und Abendmahl gefeiert. Und ich bin mir sicher, dass jeder von den über 200 Gottesdienstbesuchern etwas mitnehmen konnte. Das war für mich schon ein kleines Pfingstwunder.

„Gott kann alles ändern, wenn du dich darauf einlässt! Wollt ihr nicht doch noch gehen?!“

Die Get4Ju-Jugend hat die Warnung ignoriert und ist geblieben, hat sich auf die Gemeinschaft mit Gott eingelassen.
Nach diesem Wochenende haben wir alle mehr erlebt als ein „kleines Pfingstwunder“. Was Gott in unseren Leben noch ändert, bleibt abzuwarten. Aber eines steht fest: ER macht alles neu!

Und was ist schon neu nach diesem Wochenende? Auf jeden Fall chronische Ohrwürmer von großartigen Lobpreisliedern und neue Freunde an der Seite, die den selben Weg gehen, damit die Entscheidung für Gott öfter mal so leicht fällt wie an dem Abend des Lichterkreuzes.

Judith Zimmer

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