Eine Jugendsituation, die zum Glauben führt

Eine persönliche Darstellung der momentanen Situation in der Düsseldorfer Jugendgruppe

Liebe Geschwister in Jesus Christus.
 Es ist noch nicht lange her, dass die Jugend des Bezirks Düsseldorf, gemeinsam mit vielen anderen Jugend-Bezirken aus ganz Deutschland und Holland, zum „Get4Ju“ (Redaktion: Int. Jugendtag, siehe Herold Juli 2010) nach Dresden gefahren ist, um Gemeinschaft untereinander und mit Gott zu erleben, Erfahrungen auszutauschen und Gott zu erfahren.

Diese Erfahrungen sind auch das Ziel, das wir freitagabends in der Jugendstunde anstreben, weshalb wir uns im Jugendleitungsteam umso mehr freuten, dass es möglich war ca. 50 Düsseldorfer Jugendliche zu motivieren mitzufahren, um dieses Ereignis nicht zu verpassen.

Doch unsere Begeisterung nach diesem Wochenende ebbte schnell ab, nachdem wir erkannten, dass unser Wunsch die Jugendlichen zu motivieren auch weiterhin zusammen freitagabends Gemeinschaft zu erleben, Spaß zu haben und Gott zu erfahren nicht in Erfüllung ging. Tatsächlich beläuft sich die durchschnittliche Anzahl der Besucher der Jugendstunde auf sechs bis maximal zehn Personen, von denen acht das Leitungsteam bilden. Diese sehr frustrierenden Zahlen wirbelten einige Emotionen hoch und bereiten uns im Team bis heute noch immer einige Bauchschmerzen.

Fragen die ich mir seit dem regelmäßig stelle sind: Was sollen wir machen? Ist die Düsseldorfer Jugend nur ein Überbleibsel einer über 50 Jahre alten Tradition? Kann Jugend noch etwas bewirken, so wie sie momentan ist? Ist es Gottes Wille, dass wir so wenige sind? Üben wir unseren Dienst falsch aus und bewegen uns in die falsche Richtung? Hat die Gemeinde bzw. haben die Eltern das Vertrauen zur Jugendgruppe verloren? Gibt es überhaupt noch ein Interesse an der „Freitagabend Gruppe“? Macht es überhaupt noch Sinn weiter Jugendarbeit zu machen, wenn das Team die einzigen Teilnehmer sind?

Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, der glaubt in Wahrheit an den, der mich gesandt hat! Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht länger in der Dunkelheit leben muss. Wenn jemand auf meine Botschaft hört, und nicht danach handelt, so werde ich ihn nicht verurteilen. Denn ich bin nicht als Richter der Welt gekommen, sondern als ihr Retter." (Joh. 12, 44 - 47 aus Hfa, Neues Testament für Düsseldorf)

Dieses Wort gibt mir Hoffnung und lässt mich glauben, dass unsere Mühe nicht verschenkt ist. Wir müssen nicht perfekt sein und auch nicht auf Anhieb alles richtig machen. Denn solange wir es immer wieder versuchen und Gottes Botschaft verkünden, haben wir zumindest in dem Dienst den wir tun, für uns ganz persönlich die Gewissheit, dass Gott uns hilft und uns nicht alleine lässt. Durch den Glauben an Ihn können wir also voller Vertrauen in die Zukunft blicken.

Daher möchte ich euch bitten, uns im Gebet zu unterstützen, sodass wir in Zukunft die richtigen Entscheidungen zur Weiterarbeit treffen. Wir haben viele Pläne und Ideen und brauchen jede/n tatkräftige/n Motivator/in und jede/n Betende/n.

Zu unseren Plänen zählt z.B. auch, das Angebot nicht immer weiter einzuschränken, sondern ganz im Gegenteil weiter auszuweiten. Zusätzlich zu den thematischen Jugendstunden freitags um 19.30 Uhr in Düsseldorf-Mitte, möchten wir Freizeit miteinander verbringen und „Events" veranstalten, wie z.B. gemeinsames Kochen, Bowlen usw. Dazu möchten wir alle tatsächlich jugendlichen, fast jugendlichen und sich noch jugendlich fühlende Menschen herzlich einladen. Wann wir uns treffen, erfahrt ihr über Werbeflyer, oder im Internet unter www.whats-ap.de und www.jugend-ddorf.jimdo.com wo ihr auch das monatliche Jugendprogramm für die Freitagabende findet.

Helft uns, dass die Jugendstunde freitag-abends für jeden der kommt ein Highlight wird, so wie ihr es vielleicht selbst einmal erlebt habt.

Mit herzlichen Grüßen, Lukas Hykes

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