Für immer und ewig …

Im November haben wir das aktuelle Kirchenjahr mit dem Ewigkeitssonntag beendet. Danach feierten wir den 1. Advent als Beginn des neuen Kirchenjahres. Der Monatsspruch im November deutete mit einem Bild der Verheißung Gottes auf das Kommen des Herrn hin: „Gott spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen.“ (Jesaja 2,4) Geht das eigentlich?
Wir finden diesen Vers fast Wort für Wort in Micha 4,3 wieder, wo es dann noch heißt: „Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu führen.“ Wollen wir uns an diesem Frieden beteiligen?
Die Erläuterung dazu lesen wir in Jesaja 9,4-6: „Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! ... Er wird seine Herrschaft weit ausdehnen und dauerhaften Frieden bringen … denn er regiert bis in alle Ewigkeit mit Recht und Gerechtigkeit.“

Ja, dieses Geschenk feiern wir jedes Jahr wieder …

Nun, hat dieses Feiern bei uns schon etwas bewirkt? Habe ich diesen Jesus ganz persönlich aufgenommen? Lebt er in mir? Lebe ich durch ihn?

Wenn ja: dann streite ich mich nicht mehr … in der Ehe … in der Familie … in der Gemeinde … mit dem Nachbarn … mit dem Arbeitskollegen … mit dem Chef … über die Autofahrer … kurzum über das Leben – mein Leben … Dann sind meine Waffen (Worte, Gesten, Gesichtsausdrücke …) zu Segensworten, Liebestaten/Lächeln, geworden … ; dann benutze ich die von Gott geschenkten Gaben zur Erbauung meines Lebens für meinen Nächsten …
Möchte ich ab heute und für ewig so leben?

Jeder Mensch sollte sich irgendwann in seinem Leben diese Frage selbst beantworten können und gegebenenfalls unter Gottes Gnade Umkehr halten. Gott möge ihn dazu segnen ... Aber er hat schon gesegnet: Jesus ist geboren, gekreuzigt, und auferstanden und sein Geist ist zu den Menschen gekommen … und gewiss, Christus wird auch wiederkommen!

Ich wünsche euch allen eine frohe Adventszeit. Nutzt diese, um eine Antwort auf die oben gestellte Frage zu finden. Möchte ich ab heute und für ewig so leben?

Norbert Schaeffer

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