04/2010

Liebe Leser

Komm, o komm, du Geist des Lebens

Liebe Leser,

in Vorbereitung auf diese Ausgabe fragte ich meinen Sohn, was Pfingsten denn für ihn bedeute. Die Antwort kam prompt: In erster Linie bedeute es für ihn: ein schönes, langes Wochenende, aber leider keine Ferien wie beim Onkel in Bayern. Und? Sollte ich tatsächlich so versagt haben in meinem Bemühen, meinen Kindern eine gute christliche Erziehung angedeihen zu lassen?
Er reagierte natürlich sofort auf meine ,,Enttäuschung´´. Dass ich die Frage nicht eindeutig genug gestellt hätte und dass er jetzt aus der Sicht eines Schülers geantwortet hätte und nicht als Christ. Bravo! Nochmals gut die Kurve gekriegt, Großer! Also, was antwortet dann der christliche Schüler?

Unsere Ursprünge – unser Weg 3

Die Katholisch-Apostolischen Gemeinden

Eine weitere Folge unserer Reihe „Apostolische Kirchengeschichte“.

Zwischen 1840 und der Einführung der apostolischen Handauflegung 1847 ging die Anhängerschaft in England zurück. 1843 wurden mehrere Gemeinden geschlossen, den Gläubigen nahegelegt, die anglikanische Kirche zu besuchen.

Anders in Deutschland, wo sich Apostel Carlyle ein ganzes Jahr in Berlin aufhielt und ab 1843 längere Zeit in Leipzig und Dresden. Er lernte schnell Deutsch und verfasste 1843 unter Mitarbeit des Evangelisten Charles Böhm die erste Schrift der katholisch-apostolischen Bewegung in deutscher Sprache: „Die Kirche unserer Zeit – Ein Wort an Geistliche und Laien“.

Gedenken an Apostel Baron

Im Gedenken
an unseren Apostel Wilfried Baron

24. März 1943 – 1. Februar 2010

Je schöner und voller die Erinnerung,
umso schwerer die Trennung.
Aber die Gnade unseres Gottes
verwandelt den Schmerz der Erinnerung in Freude.

Mit diesen Worten haben seine Frau Eveline und die Familie Freunden, Verwandten und Geschwistern gedankt. Sie und auch wir haben erlebt, wie gut es tut, das Mitgefühl anderer Menschen zu spüren.
„Treffpunkt Gemeinde“ war für Wilfried Lebensinhalt. So war es eine tief bewegte und an Trost reiche Gemeinschaft, die sich zum Abschied in unserer Kirche und seinem „zu Hause“ am 8. Februar 2010 auf der Cantadorstraße versammelt hatte.

Gibt es sie überhaupt, die Osterfreude?

Lange musste ich in der Heiligen Schrift suchen, um im Umfeld der Auferstehungsgeschichte die Freude zu finden. Die Freude darüber, dass Jesus von den Toten auferstanden ist.

Matthäus erzählt, dass die Frauen „mit Furcht und großer Freude“ (Matth. 28, 8) zu den Jüngern zurückkehrten, um ihnen die Botschaft der Engel zu verkünden.

Das Sterben unseres Herrn Jesus Christus

Ohne Tod keine Auferstehung
Der Einzug in Jerusalem ist vorbei. Der Jubel und die Hosianna-Rufe sind verstummt.

Es ist Montag und Jesus geht wieder in die Stadt. Im Tempel treibt er die Händler und Geldwechsler hinaus, aber er hilft auch Blinden und Krüppeln.

Am Dienstag geht der Herr nochmals zum Tempel, jetzt zum letzten Mal und seine Worte sind: „Was ihr hier seht – es wird die Zeit kommen, da kein Stein auf dem anderen bleibt, der nicht zerbrochen wird“. Danach geht er, der Tag in Jerusalem ist vorbei. Auf dem Rückweg nach Betanien macht Jesus eine Ruhepause auf dem Ölberg. Hier sagt er zu seinen Jüngern: „Ihr wisst, dass in 2 Tagen das Passahfest ist und der Menschensohn dann überantwortet wird, um gekreuzigt zu werden!“

Liebe Leser

Ostern: Leben liegt in der Luft

In dieser Artikel geschrieben wird, ist es draußen noch Winter. Die Bäume stehen noch kahl in der Kälte. Alles ist nass und die Massen an Schnee haben sich nur ungern vertreiben lassen vom Regen und den leichten Plusgraden. Immer noch wird es draußen früh dunkel und erst sehr spät hell. Alles liegt noch wie unter einem dichten Nebel.

Und trotzdem geschieht etwas. Die Natur räkelt sich wie zum Wachwerden. Plötzlich hört man morgens Vogelgezwitscher, einige Pflanzen bekommen schon ihre ersten Knospen. Wenn man einmal innehält und nicht nur hört, sondern schnuppert, dann kann man es riechen. Der Duft des Frühlings ist unverkennbar. Neues Leben liegt in der Luft.

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