10/2010

Unsere Ursprünge – unser Weg 6

Im vergangenen Beitrag wurden die apostolischen Anfänge in den Niederlanden thematisiert und es wurde bereits auf die Anfänge der Neuapostolischen Kirche in Deutschland unter dem ersten „Stammapostel Friedrich Krebs“ hingewiesen. Zwei Entwicklungen der jungen Gemeinden sind hier bemerkenswert und sollten für die Neuapostolische Kirche in den kommenden hundert Jahren immer wieder zum Streit- und Spaltungsthema werden: das „Stammapostelamt“ und die „Lehre vom Neuen Licht“.

Eindrücke vom Kigo-Seminar 2010

Eindrücke und Erlebnisse vom KiGo-/Konfiseminar 2010
Reisebegleiter der Kinder

Bereits Freitagabend ging es los. Die meisten der Teilnehmer von Hamburg bis zum Vogtland sowie aus der näheren Umgebung von Velbert trafen ein. Ich persönlich konnte erst später am Abend anreisen und wurde aus dem Gruppenraum mit fröhlichen und schwungvollen Lobpreisliedern empfangen. Mein Gefühl sagte mir: jetzt bist du Zuhause angekommen. Das gemeinsame Singen bereitet soviel Freude, dass es sehr, sehr spät wurde ... Am nächsten Morgen noch etwas müde, trafen nach dem Frühstück auch die Brüder und Schwestern ein, die nur am Samstagsseminar teilnahmen.

Einfach mal Luther

oder
Luther mal einfach – Luther-Quiz

Kindergottesdienstentwürfe zum Thema: Martin Luther und die Reformation

1. Martin wurde am 10. 11. 1483 geboren, aber weshalb erhielt er den Namen „Martin“?
A | ... weil sein Vater Martin hieß und die Söhne damals nach den Vätern benannt wurden.
 B | ... weil „Martin“ zu der damaligen Zeit einfach in war. 
 C | ... weil am er 11. November getauft wurde und das der Martinstag ist.

2. Martin musste ja oft die Schule wechseln – weshalb eigentlich?
A | ... weil er immer neumalklug seinen Mitschülern alles vorsagte.
 B | ... weil sein Vater wollte, dass er auf eine bessere Schule in Eisenach geht.
 C | ... weil er seine Latein-Hausaufgaben nicht gemacht hatte.

Arno Schwarzer - Der Kinderfreund

Im Alter von fast 70 Jahren ist am 25. Juni 2010 der Schreiber der Kinderbriefe und Vorsteher der Gemeinde Bernburg heimgegangen, nachdem er eine intensive Apparatemedizin ablehnte.
Seit 43 Jahren versah er ordinierten Dienst, davon 42 Jahre als Priester und 18 Jahre als Hirte der Gemeinde Bernburg.

Wo sind die Neun?

Oder – neun gute Gründe, nicht dankbar zu sein
Frei nach Lukas 17, 11 – 19

Jesus heilt zehn Aussätzige und schickt sie zu den Priestern, damit diese die Gesundung bestätigen. Von den zehn Geheilten kehrt lediglich einer zu Jesus zurück, um Gott die Ehre zu geben und Jesus für seine Heilung zu danken.

Jesus fragt: Wo sind die Neun?
Welche Beweggründe könnten diese gehabt haben, für ihre Heilung nicht zu danken?

Dazu einige Gedankenspiele und mögliche Antworten. Ob sie uns bekannt vorkommen?

1. Für Selbstverständlichkeiten dankt man nicht

Liebe Leser

was ist das Gegenteil von Dank? Undank! Mir war es bis dato nicht bewusst, dass Dankbarkeit, respektive Undankbarkeit der Bestandteil eines Gesetzestextes ist.
Wen es interessiert, der kann es nachlesen im BGB Paragraph 530. Eine Schenkung kann man binnen eines Jahres rückgängig machen, wenn man dem Beschenkten „grobe Undankbarkeit“ nachweisen kann.

Erstes Szenario: Die Frau blickt sorgenvoll in die RTL-Kamera: Kaum hatte der missratene Enkel sein Grundstück, war es mit seiner Liebe und Fürsorge aus und vorbei. Jetzt will sie es wieder zurück, ihr Grundstück.
Sie fühlt sich betrogen. Rückgabe wegen „groben Undanks“, wie es das oben erwähnte Gesetz vorsieht. Und sie bekommt ihr Recht. Und der Enkel geht leer aus. Das ist fair – oder nicht?

HEROLD wird BLICKPUNKT

Seit vielen Jahren begleitet der HEROLD das apostolische Gemeindeleben in Deutschland, der Schweiz, Holland und zum Teil als Übersetzung in Frankreich.

In dieser Zeit hat die Zeitschrift immer wieder Veränderungen in Form, Inhalt sowie der Organisation des Verlags oder der Redaktion erfahren. Die Änderungen entsprachen dabei jeweils den wechselnden Anforderungen und Möglichkeiten der europäischen apostolischen Gemeinschaften und Gemeinden, aber auch den allgemeinen Entwicklungen in Gesellschaft und Kultur.

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