11/2010

Apostolisches Selbstverständnis Teil 3

Gabenorientierte Mitarbeiterschaft 1

„Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes“. (1. Petrus 4,10)

Diese Aufforderung des Petrus bezeichnet in besonderer Weise das Selbstverständnis des Dienstes und der Mitarbeit in Apostolischen Gemeinden. Hierbei sind dem Vers 6 wesentliche Aussagen zu entnehmen:

1.„Dient …“ ist eine Aufforderung. Kein Nachfolger Jesu kann sich dem verschließen. Es geht nicht um Lust, persönliche Neigungen, vermeintliche Stärken oder Schwächen, es geht um den eindeutigen Auftrag des Herrn.

Buß- und Bettag

Bei oberflächlicher Betrachtung könnte mancher glauben, es sollten uns Schuldgefühle eingeredet werden. Dabei sind wir doch ganz passable Leute, schließlich kann man mit uns doch gut auskommen und im Vergleich mit anderen stehen wir immer noch gut da. Der König David war sehr erzürnt, als er von der Versündigung eines anderen hörte und rief aus: „Der Mann ist ein Kind des Todes!“ (2Sam 12,7).
Als Nathan ihm jedoch erklärte: „Du bist der Mann“, brach er innerlich zusammen und bat um Gnade. Es ist doch ein großer Unterschied, ob man über andere oder über sich Gericht hält. Ein über sich selbst gefälltes Urteil fällt sehr milde aus. Es lag eben an den Umständen, die andere zu verantworten haben. An Entschuldigungen und Erklärungen fehlt es uns dann nicht.

Eine Jugendsituation, die zum Glauben führt

Eine persönliche Darstellung der momentanen Situation in der Düsseldorfer Jugendgruppe

Liebe Geschwister in Jesus Christus.
 Es ist noch nicht lange her, dass die Jugend des Bezirks Düsseldorf, gemeinsam mit vielen anderen Jugend-Bezirken aus ganz Deutschland und Holland, zum „Get4Ju“ (Redaktion: Int. Jugendtag, siehe Herold Juli 2010) nach Dresden gefahren ist, um Gemeinschaft untereinander und mit Gott zu erleben, Erfahrungen auszutauschen und Gott zu erfahren.

Diese Erfahrungen sind auch das Ziel, das wir freitagabends in der Jugendstunde anstreben, weshalb wir uns im Jugendleitungsteam umso mehr freuten, dass es möglich war ca. 50 Düsseldorfer Jugendliche zu motivieren mitzufahren, um dieses Ereignis nicht zu verpassen.

… und leite mich auf deinem ewigen Weg

„Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege." Psalm 139,23-24
Wie oft habe ich diesen großen Psalm von der Nähe Gottes gelesen und gebetet – allein für mich, mit den Konfirmanden, der Jungen Gemeinde, im Gottesdienst. Ich habe mich an jedem Wort gefreut: „... ich sitze oder liege, so weißt Du es ..." oder „Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort Deine Hand mich halten ..."
Kein Psalm drückt die Geborgenheit, die Gott schenkt, bewegender aus als dieser 139.

Liebe Leser

,,Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit …´´ - an diesen kurzen Ausschnitt aus dem 86. Psalm musste ich denken, als ich die Bilderauswahl für den vorliegenden HEROLD getroffen habe. Irgendwie fanden sich immer wieder Bilder, die einen Weg oder eine Weggabelung zeigten, Spuren im Sand oder eine Schienenweiche. Herr, welchen Weg sollen wir gehen?
Diese Bitte geht davon aus, dass Gott einen Weg für uns hat. Dass Gott etwas mit uns vor hat, dass er uns an einer bestimmten Stelle haben will und unser Leben an dieser Stelle einen besonderen Zweck und Sinn hat. Und je nachdem an welcher Stelle wir gerade stehen, hat diese Bitte einen anderen Stellenwert.

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