12/2010

In eigener Sache...

Zum Jahreswechsel 2010/2011 wird der HEROLD eingestellt. Er wird durch ein großformatigeres und farbiges Magazin mit Namen "BLICKPUNKT" ersetzt, dass dann nur noch zweimonatlich erscheint.

Aus diesem Grunde wird diese Seite hier ab 2011 nicht mehr aktualisiert und gepflegt. Vom Blickpunkt wird es keine Onlineausgabe geben.

Wir danken allen Lesern dieser Seite hier für Ihr Interesse und wenn Sie sich für den BLICKPUNKT interessieren, so bestellen Sie bitte die Printausgabe unter: blickpunkt@apostolisch.de

Vielen Dank!

... und Friede auf Erden

Liebe Leser,

alle Jahre wieder … und es ist Weihnachten. Beim Spaziergang durch den Internetdschungel bin ich auf eine interessante Aktion gestoßen, die im Jahre 2007 in Österreich startete. Auf riesigen Plakatwänden prangte ein einziger Satz: „Zu Weihnachten wurde Jesus Christus geboren“.

Das klingt doch eher ungewöhnlich. Ich bemerke, wie ich innerlich den Kopf schüttele und mir sage: „Ja, was denn sonst?“

Rückschau

Ein (persönlicher) Jahresrückblick

Wieder ist ein Jahr unseres Lebens an sein Ende gekommen. Zum Jahreswechsel wird uns bewusst, dass die vergangene Zeit unwiederbringlich ist. Wir halten einen Augenblick inne, schauen zurück und blicken voraus. Freude und Leid, Sorge, Enttäuschung, Mühe und Arbeit liegen hinter uns, manches Unfertige und Versäumte - und manche Schuld.

Dennoch atmen wir auf mit Gedanken und Empfindungen, die Dietrich Bonhoeffer in seinem Abendgebet sprechen lassen: „Herr, mein Gott, ich danke dir, dass du Leib und Seele zur Ruhe kommen lässt. Deine Hand war über mir und hat mich behütet und bewahrt.“

Wir können nicht immer Pressing spielen

Ein (persönlicher) Jahresrückblick in Bezug auf die Jahreslosung

Als ich gefragt wurde, ob ich nicht kurzfristig einen Artikel für die letzte Ausgabe des Herolds schreiben könnte, habe ich zugesagt. Dass, wie sooft, die Zeit drängt, habe ich wiederholt nicht zur Kenntnis genommen.

Mir fällt zufällig die im Titel bereits zitierte Schlagzeile „Wir können nicht immer nur Pressing spielen“ in der Evangelischen Zeitung (Ausgabe 43/2010 vom 31. Oktober 2010) auf und mir wurde sehr schnell bewusst, dass sie voll ins Schwarze meines Lebens trifft.
Wie sieht mein Leben denn aus? Ist es nicht geprägt von Hektik, Stress, Zeitnot, Krankheit, Beruf und Familie …

Geschenke der Hoffnung

Wie ein gefüllter Schuhkarton Leben verändert

Neulich war ich zu Gast bei einer Freundin, die Katechetin ist. Will heißen, sie bereitet die angehenden Erstkommunionkinder auf ihren großen Tag im kommenden Frühjahr vor. In den wöchentlichen Treffs erleben die Kinder ein Jahr der Gemeinschaft und der intensiven Vorbereitung. Meine Freundin nennt es Religionsunterricht im kleinen Kreise.
Diese Gruppe von aufgeweckten Kindern war gerade sehr damit beschäftigt, Schuhkartons zu bekleben und kunterbunt anzumalen. Auf meine Frage, was das denn für eine ,,Weihnachtsbastelei´´ wäre, erntete ich überraschte Blicke. Ob das denn nicht deutlich zu erkennen sei, sagte man mir. Und das dies doch ganz deutlich ,,Weihnachten im Schuhkarton´´ darstellte.

Weihnachtsgeschenke

Die große Frage: Was kann ich meinen Lieben zur Weihnacht schenken?

Immer wiederholt sich diese Frage, wenn es gilt, Geschenke zu machen. Die Anlässe, andere Menschen zu beschenken, ist vielfältig und genau so vielfältig sind die Überlegungen, was man denn schenken soll, kann oder auch überhaupt will! So ist durchaus festzustellen, dass Schenken zum Problem werden kann und dann mit Freude bereiten nichts mehr zu tun hat. Schenken kann zur Pflicht werden.

Christ, der Retter ist da

Die dramatische Rettungsaktion der 33 eingeschlossenen Bergleute in Chile ist uns sicher noch deutlich in Erinnerung. Die Männer konnten sich in 700 m Tiefe in einen Schutzraum retten, in dem sie zwei Wochen lang ohne jeden Kontakt nach außen und in völliger Dunkelheit lebten.

Als sich dann eine winzige Bohrsonde zu ihnen durchgrub, war der Jubel groß. Später, als dann der erste Bohrer in der Nähe der Verschütteten vordrang und sie Kontakt mit der Außenwelt und mit ihren Angehörigen aufnehmen konnten, gab es Hoffnung auf Rettung.

Für immer und ewig …

Im November haben wir das aktuelle Kirchenjahr mit dem Ewigkeitssonntag beendet. Danach feierten wir den 1. Advent als Beginn des neuen Kirchenjahres. Der Monatsspruch im November deutete mit einem Bild der Verheißung Gottes auf das Kommen des Herrn hin: „Gott spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen.“ (Jesaja 2,4) Geht das eigentlich?
Wir finden diesen Vers fast Wort für Wort in Micha 4,3 wieder, wo es dann noch heißt: „Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu führen.“ Wollen wir uns an diesem Frieden beteiligen?

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