07/2010

Apostolisches Selbstverständnis Teil 1

Gemeinde und Gemeinschaft

Zunehmend werden Geschwister und Gemeinden in ökumenische Aktivitäten eingebunden. So hat die Apostolische Gemeinschaft in diesem Jahr zum ersten Mal an einem überregionalen ökumenischen Kirchentag teilgenommen,
aber auch vor Ort entstehen immer mehr Kontakte zu benachbarten Kirchen und Glaubensgemeinschaften.

Das ist eine gute Entwicklung, die Kraft schenkt, Freude bereitet und zeigt, was gemeinsam mit Schwestern und Brüdern aus anderen Konfessionen, in der Nachfolge Jesu alles möglich ist.

Diese Kontakte führen jedoch auch zu Fragen an unser apostolisches Selbstverständnis, denn so wie wir Interesse an anderen Gemeinschaften und Kirchen zeigen, so werden auch wir gefragt.

Ich glaube – aber nur, was ich sehe

Das ist eine beliebte Antwort auf die Frage, ob jemand an Gott oder den Heiligen Geist glaubt. Mal davon abgesehen, dass Menschen oft an ganz andere Dinge glauben, die sie nie gesehen haben und die oft nicht sehr glaubwürdig sind, stelle ich mir die Frage – und was ist mit mir und dir?

Eindrücke vom ÖKT

Eindrücke aus München: Ökumenischer Kirchentag

Am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt trafen sich 11 Netzwerker in der Gemeinde München bzw. in der Messehalle B5 der Münchener Messe, um den Stand des „Netzwerkes Apostolische Geschichte“ aufzubauen. Es war eine bunte Truppe aus Bayern, NRW, Hessen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Das Netzwerk war als einziger „Vertreter“ der apostolischen Gemeinschaften auf dem ÖKT zugelassen worden und wir wollten sowohl unsere Arbeit als auch die verschiedenen apostolischen Gemeinschaften vorstellen.

Rückblick GeT4Ju

Aus Alt mach Neu – Entdecke SEINE Möglichkeiten

Rückblick auf den gesamteuropäischen Jugendtag (GeT4Ju) Pfingsten 2010

Aus alt mach neu – das war das Motto der Gesamteuropäischen Jugendtagung in Dresden auf der Burg Hohnstein. Vom 21. bis zum 24. Mai kamen rund 140 Jugendliche aus ganz Deutschland und sogar drei Niederländer zusammen, um Gott gemeinsam zu erleben.
Das 6-köpfige Planungsteam, bestehend aus Thomas Komm, Sarah Weber (beide aus der Gemeinde Herford), Gloria Schneider (Gem. Borken), Sebastian Ludwig (Gem. Hannover), Lena Frohne (Gem. Oberhausen) und Stefan Marciniak (urspr. Gem. Bottrop), hat in den letzten zwei Jahren der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet.

Die Bibel – das „Buch der Bücher“

In der Ausgabe 15/2010 veröffentlichte Idea Spektrum ein Interview mit Karl-Heinz Vanheiden und Roland Werner zum Thema „Warum brauchen wir immer neue Bibeln?“ Beide haben die Bibel in einem modernen Sprachstil übersetzt.

Karl-Heinz Vanheiden, 62 Jahre alt, ist Schriftleiter der vom Bibelbund herausgegebenen Zeitschrift „Bibel und Gemeinde“, studierter Physiker und unter anderem Lehrer an der Bibelschule in Burgstädt (Sachsen). Seine „Neue evangelistische Übersetzung“ des neuen Testamentes erschien 2003.

Roland Werner, 52 Jahre alt, ist Gründer und Leiter des Christus-Treffs in Marburg, einer Gemeinde in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Er ist promovierter Afrikanist, seine Übersetzung des Neuen Testamentes „das buch“ erschien im August 2009.

Kinder beschreiben „GOTT“

- Wie baut sich bei Kindern
ein Verhältnis zu Gott auf?

- Was sagen Kinder zu Gott?

- Was halten sie von ihm?

- Welche Erfahrungen haben sie
mit ihm gemacht?

- Kennen sie ihn überhaupt?
Eine Menge Fragen, die ich mir gestellt habe. Und es war interessant zu erfahren, wie ungezwungen Kinder mit dem Thema Gott umgehen.

Unser Vater im Himmel

Den folgenden Satz hat wohl fast jeder schon einmal gelesen: „Als Gott den Mann schuf, da übte SIE noch!“ „So etwas kann ja nur aus der Feder einer Frau geflossen sein“, so höre ich da manchen Leser sagen. Kann schon sein, aber wer das Buch „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“ gelesen hat, dem wird Gott einmal ganz anders präsentiert. In diesem Buch trifft die Titelfigur Mack nach einem schweren Schicksalsschlag auf Gott – in seiner dreifaltigen Gestalt als Papa (als liebenswerte, dicke, schwarze MAMA), Jesus und dem Heiligen Geist, der ebenfalls eine flirrende (asiatische) Frauengestalt annimmt. Der Autor ist ein Mann namens William Paul Young.

Liebe Leser

wir vom Redaktionsteam können richtig stolz sein. Mit der vorliegenden Ausgabe halten wir einen Herold in Händen, der aktueller nicht sein kann. Die Autoren haben sich an die Redaktionszeiten gehalten und nun können wir eine Ausgabe präsentieren, die gefüllt ist mit Artikeln, die ganz nah am Zeitgeschehen liegen.
Berichte über den Ökumenischen Kirchentag in München und über den Jugendtag Get4Ju im Großraum Dresden konnten pünktlich gedruckt werden. Whow! Vielen Dank euch „Schreiberlingen“.

Eigentlich sollte sich diese Ausgabe intensiv mit dem Thema „Gott unser Vater“ beschäftigen. Inhaltlich befassen sich aber nur zwei Texte damit. Schlimm?

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