04/2007

Liebe Leser

Liebe Leser,

ich begrüsse euch mit dem Monatsspruch, ein Wort von Paulus an die Römer (14,8):
„Ob wir leben oder sterben: Wir gehören dem Herrn.“ (Hfa)
Im April sind wir besonders mit dem Sterben und dem neuen Leben unseres Herrn verbunden. Gott wollte, dass sein Sohn diesen Weg geht, damit Christus „im Leben wie im Sterben unser Herr ist (Vers 9).“ Gott hatte diesen Wunsch, damit alle Menschen eine Chance bei Christus haben, auch die, die damals nicht auf Gott gehört hatten. Petrus schreibt in seinem 1. Brief: „So ist Christus auch zu den Verstorbenen in die Totenwelt gegangen, um ihnen die Botschaft der Befreiung zu verkündigen; und zwar denen, die zur Zeit Noahs lebten und Gott ungehorsam waren.“ (1. Petrus 3,19 - Hfa)

Unterzeichnung der Charta Oecumenica

Am 21. Januar 2007 feierte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Köln in der Kirche St. Aposteln einen ökumenischen Gottesdienst und ihren traditionellen Neujahrsempfang. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Zwölf Tore zum Himmel“, welches auch der Titel einer Veranstaltungsreihe des Fördervereins romanischer Kirchen in Köln ist, der an diesem Tag auch sein 25-jähriges Jubiläum feierte.

Aussendungsgottesdienst

am Sonntag, 21. Januar 2007, in der Gemeinde Duisburg-Hamborn
(Hinsichtlich näherer Hintergründe wird auf den entsprechenden Artikel im Januarherold verwiesen)

Ein Bericht

Aussendungsgottesdienst, was ist das?, so haben viele gefragt. Wenngleich auch mir nicht klar war, welche Elemente zu einem solchen Gottesdienst gehören sollten, so lag es doch auf der Hand, dass es um Menschen ging, die sich für ihren Dienst segnen lassen wollten in dem Bewusstsein, dass insbesondere die Brüder und Schwestern der segnenden Gemeinde unterstützend hinter ihnen stehen.

Duisburger Tafel – Erntedankopfer 2006

Wir, die Konfirmandengruppe aus Duisburg-Beeck, stellten bei einem Gespräch über unsere Gemeinde fest, dass die Lebensmittelspenden für die Duisburger Tafel im Jahr 2006 etwas in Vergessenheit geraten sind.

Im Jahr 2005 sind von den Geschwistern regelmäßig viele Lebensmittel gespendet worden, die wöchentlich zur Tafel gebracht wurden, und zu Weihnachten haben wir alle gemeinsam 40 Tüten für die Weihnachtsfeier der Tafel am Heiligen Abend gepackt.
Nach Rücksprache mit unserem Vorsteher ergab sich eine tolle Möglichkeit, der Gemeinde und auch uns, wieder präsent zu machen, wie sehr unsere Spenden benötigt werden und wie einfach es für die meisten von uns ist zu helfen.

Die Passion unseres Lebens

Matthäus 27,33-50

Beim Lesen des ganzen Karfreitags-Dramas (Mt 27,33-50) wird jedem Christen die ganze Tragik, Sinn und Bedeutung der Menschwerdung von Jesus Christus voll bewusst.

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lk 2,14) – kann sich nur erfüllen, wenn der Sohn Gottes seinen Auftrag vom Vater annimmt und ausführt, d.h. sein noch junges Leben hinopfert, damit durch sein Blut der ganzen Menschheit ihre Sünden vergeben werden können. Er wusste genau, dass nur dieser Kreuzweg über Golgatha zum Ziel führt. Diesen musste ER ALLEIN GEHEN, obwohl er darauf hinwies, dass ihm Legionen von Engeln Gottes dienen könnten (Mt 26,53).

Karfreitag

Die Menschen sehen einen erniedrigten und verhöhnten Jesus. Blutüberströmt und gottverlassen haben sie ihn ans Kreuz geschlagen. So musste er den Juden vor Augen geführt werden, damit sie ihr Handeln und Gottes Erlösungsangebot verstehen konnten. Lesen wir den Bericht des Johannes, der auch Augenzeuge des Geschehens war, ist seine Überlieferung weniger schrecklich. Vergebens suchen wir bei ihm ein Wort der Anklage oder der Verurteilung. Er braucht keine Volksgenossen mehr zu überführen, er schreibt an junge Gemeinden von Christen.

Jesu Auferstehung - unsere Gewissheit und Hoffnung

Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ist weder Teil der ersten Schöpfung noch passt sie zum natürlichen Leben. Sie ist ein Ereignis, das ein wichtiger Bestandteil der neuen Schöpfung ist. Am Ostermorgen verlässt unser Herr die Grabeshöhle. Damit wird ein neues Zeitalter eingeläutet, denn er ist der Erstgeborene aus den Toten. Seine Auferstehung löst die Verheißung einer Zukunft ein, in der es keinen Tod mehr geben wird. Der Tod ist ein überwundener Gegner, der kein Anrecht mehr an denen hat, die mit Christus zu einem neuen Leben auferstehen.

Monday, Monday

Jede Woche beginnt bei vielen gleichzeitig der Montag auch mit der Montagsstimmung. Was sagen Gott und die Bibel zur Arbeit? Will Gott überhaupt, dass wir arbeiten gehen? Verlieren wir dabei nicht zuviel Zeit, die wir besser für „ihn“ nutzen würden? Was für eine Einstellung sollen wir zur Arbeit haben?

Zu diesem Thema durfte ich kürzlich eine Predigt miterleben, die mich so beeindruckt hat, dass ich die Textworte nochmals nachschlug und mit Hilfe des Internets (www.diebibel.de) sogar ergänzt habe: (Alle Bibelzitate sind aus der Bibelübersetzung „Hoffnung für Alle“)
1Mose 3,19: „Du wirst dir dein Brot mit Schweiß verdienen müssen, bis du stirbst.“ Arbeit ist oft mühsam, gehört aber zur Bestimmung Gottes.

Inhalt abgleichen