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Der Herr segne dich und behüte dich …

Das Segnen gehört zu den wesentlichen Handlungsweisen Gottes an uns Menschen. Von Anfang der Schöpfung spricht Gott Segen zu. Alle lebendigen Geschöpfe werden von Gott gesegnet (1 Mo 1, 22). Das erste, was er an den Menschen tut, ist, sie zu segnen. „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde ... .“
(1 Mo 1, 27-28)

Wem Gott Gutes tun will, den segnet er. Sehnlichst wünscht er sich, dass Menschen sich ihm zuwenden, damit sie seinen Segen empfangen.

Anbetung ist mehr

als eine Glaubensäußerung…

Liebe Leserin, lieber Leser, als Schreiber dieses Artikels möchte ich vorweg sagen, dass ich ein Befürworter für jegliche Form der Anbetung Gottes bin. Ich hoffe, dass auch Kritiker der Anbetung und des Lobpreises sich mit diesem Thema auseinander setzen wollen.

Musik in meinen Ohren…

Chor- und Gemeindegesang, Begleitung, Instrumentalstücke –

1. Samuel 16,23: Wenn nun der Geist Gottes über Saul kam, so nahm David die Harfe und spielte
mit seiner Hand; so erquickte sich Saul, und es ward besser mit ihm, und der böse Geist wich von ihm.

Chor- und Gemeindegesang, Begleitung, Instrumentalstücke: das sind die mir geläufigen Elemente von Musik in unseren Gottesdiensten. Der Gottesdienst wäre ärmer ohne Töne, doch warum eigentlich? Was können diese besonderen Schwingungen, was Worte alleine – z.B. in der Predigt – nur selten vermögen?

Sonntag

An manchen Sonntagen gehe ich
froh zum Gottesdienst.
Ich werde Menschen begegnen, die ich eine Zeit lang nicht sah.
Ich freue mich auf sie und bin mit ihnen verbunden.
Im Gottesdienst sammelt sich die Gemeinde der Herausgerufenen,
herausgerufen durch die Taufe.
Der Taufe ist die Vergebung der Sünden verheißen.
Die Verbindung mit Jesus, dem Christus, ist die Gemeinschaft des Heils.
An manchen Sonntagen gehe ich froh zum Gottesdienst.

An manchen Sonntagen gehe ich
schweren Herzens zum Gottesdienst.
Ich werde Menschen begegnen, deren Verärgerung ich schon kenne.
Sie werden mir Vorwürfe machen. Ich würde ihnen lieber nicht begegnen.
Im Gottesdienst müssen wir uns nicht ansehen.
Ich möchte für mich etwas hören, für mich etwas mitnehmen.

Verschiedene Wege echter Anbetung ...

Es bleibt nun die Frage, wie Kirche heute Gläubige zur Anbetung anleiten oder führen kann und welche Möglichkeiten sich in Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen bieten. Wie schaffen wir Raum für Geisteswirken Gottes in uns und unseren Gemeinden?

Seit einigen Jahren haben wir unseren Gottesdienstablauf in meiner Gemeinde so anzupassen versucht, dass Teile des Gottesdienstes in die Anbetung Gottes führen können. Am Anfang des Gottesdienstes steht eine so genannte „Lobpreiszeit“ in der zwei moderne Lobpreislieder und eine Lesung, meist ein Psalm, vorgetragen werden.

Wenn ihr zusammenkommt ...

In der heutigen Zeit werden in vielen Kirchen, so auch bei uns, häufig Fragen zur Gestaltung und Ablauf des Gottesdienstes besprochen und zum Teil recht heftig diskutiert. Schlagen wir einmal in der Heiligen Schrift nach, wie denn ein Gottesdienst gestaltet sein soll, so finden wir hierüber nur sehr wenige Aussagen. Zu Form und Liturgie macht das Neue Testament keine normativen, d. h. maßgebenden Aussagen.

Es gibt keinen „Gottesdienstbefehl Jesu“, vergleichbar mit seinem Missionsbefehl „Gehet hin in alle Welt ... .“ (Mt. 28, 19-20)

Haben wir Gott nötig?

Mein Interview-Partner antwortet etwas empört: „Selbstverständlich haben wir Gott nötig.“ Auf meine Nachfrage nach dem Grund dafür, zuckt er mit den Schultern und sagt: „Das ist eben so!“

Alle Christen, denen ich meine Frage vorgelegt habe, waren sich einig, dass jeder Gott nötig hat. Die Begründungen dafür fielen jedoch sehr unterschiedlich aus. Einer meinte, dass er Gott nötig hätte, weil er sich sonst unwohl fühle. Aber ist das ‚Gott nötig haben’ eine Frage des Gefühls?
Die Gefühlslage eines Menschen ist erstens individuell verschieden und hängt zweitens häufig von der Tagesverfassung des Einzelnen ab. Also kann ein Gefühl kein Maßstab für die Allgemeinheit sein.

Jugendlager 2009

„Das Unmögliche ist schon geschehen!“ – Jugendlager 2009
ein Erlebnisbericht

Es ist der erste Samstag der beiden Lagerwochen und einige Jugendliche sind bereits mit dem Auto angereist. Ramona, Sascha und Andi, Laura, Maurice und Kai kenne ich seit ihrer ersten Jugendstunde und entsprechend herzlich war die Begrüßung vor einer halben Stunde. Jetzt kommen die Autos mit den Bahnfahrern an, die vom restlichen Lagerteam am Bahnhof Wörgl abgeholt wurden. Man stellt sich vor: „Hi, ich bin Felix.“, oder „Hallo, Isabell“. Gesichter, die mir völlig neu sind. Und wie jung die alle sind!

Alte Bekannte und neue Freunde

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