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Liebe Leser

Gott spricht im Propheten Hesekiel (11,19): „Ich schenke ihnen ein anderes Herz und schenke ihnen einen neuen Geist. Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz von Fleisch“. Das ist der Monatsspruch für den Oktober.

Ein Herz aus Stein ist blutleer, es ist tot. Dagegen ist ein Herz aus Fleisch bestimmungsgemäß: voll Blut, voll Leben. Das Großartige an diesem Wort ist: Gott verspricht zu tun! „Ich will geben!“ Er will das eine durch das andere ersetzen!

Das er’s kann, beweist die Natur jedes Jahr: Die im Herbst absterbenden Blätter an den Bäumen werden jedes Frühjahr ersetzt durch frische neue Blätter – und meist mehr als im Vorjahr! „Ich gebe Leben!“

Liebe Leser

das Thema des Gottesdienstes, welches in dieser Herold-Ausgabe angesprochen wird, ist sicherlich ein unerschöpfliches Thema.

Es geht darum, Gott zu feiern, der uns in Jesus Christus so offenkundig bekannt gemacht wurde, wie nie zuvor. Jeder Gottesdienst ist ein Sammeln um ihn, um Jesus, den Herrn.
Wir tun dies mit Anbetung, mit Predigt, mit Musik, Gesang und vielem mehr. Wir hoffen, dass wir auch so manche Anregung geben, sich mit dem Anliegen des Gottesdienstes auseinander zu setzen.
Gott erneuert seinen Bund mit uns, lädt uns ein zum Abendmahl. Er spricht uns Vergebung zu, stärkt unseren Glauben und segnet uns vielfältig.
Es wäre schön, wenn uns Leser an ihren persönlichen, vielleicht sehr unterschiedlichen Gottesdienst – Erfahrungen teilhaben ließen.

KeG in Dresden

Am Sonntag, dem 22. März 2009, konnten wir wieder, diesmal in Dresden, einen KeG mit Theo Logisch (eine Handpuppe) feiern. Insgesamt hatten sich etwa 100 Personen versammelt, die gespannt waren, was Theo und Stefan (Karg) heute für ein Thema zu besprechen hatten.

Gemeinde Greiz hat eine neue Orgel

Am 1. Weihnachtsfeiertag 2008 erlebten die Geschwister der Gemeinde Greiz die Einweihung ihrer neuen Orgel. Im musikalisch vielfältig gestalteten Festgottesdienst weihte Apostel Gert Loose das neue Instrument.

Die Orgel stand bis zum Herbst 2008 in einem evangelischen Gemeindezentrum in Bochum-Dahlhausen. Das Gemeindezentrum ist vermietet, der Mieter benötigte das Instrument nicht und man drängte darauf, die Orgel aus dem Raum zu entfernen gegebenenfalls zu verschrotten. Apostel Armin Groß hatte davon erfahren, daraufhin die Orgel besichtigt und mit Brüdern aus dem Vogtland beraten, ob dieses Instrument in einer unserer Gemeinden zum Einsatz kommen könnte. So entstand die Idee, die Orgel nach Greiz umzusetzen.

Maßlosigkeit

- Weltlastigkeit - Blindheit:
barmherzig wendet sich Gott zu

In einer Zeit, wo die Maßlosigkeit immer mehr überhand nimmt, wo man trotz allem in der Armut untergeht, wo Menschen auf Glanz und Glimmer mehr Wert legen als auf das, was selig macht, sollte man einmal inne halten. Was ist denn so wertvoll in unserem heutigen Leben?
In früher Zeit, als man noch näher beim HErrn stand, da war das Beste was man bringen konnte für den Herrn gerade gut genug. Siehe das Scherflein der Witwe!
Wenn wir uns alte Kirchen betrachten, so geben sie uns Zeugnis, wie Menschen ihren Herrn verehrten. Detailreich schmückten sie Altäre. Diese Pracht entstand in den Herzen derer, die Gott damit verehrten und ihn mit ihrer Begabung anbeteten. Der Herr ist Anfang und Ende!

Selbsteinschätzung

– nun einmal ehrlich
Wie stark ist meine persönliche Bindung an Gott?

Hoffe ich auf die Gnade, Liebe, Zuwendung, Rat und Hilfe Gottes und glaube ich daran? Wenn ja: bete ich auch darum?
Beginne ich meinen Tag mit Gott, danke ich für die Bewahrung in der Nacht und bitte ich um einen gesegneten Tagesverlauf?
Bete ich regelmäßig oder nur in besonderen Fällen? Was ist der Inhalt meiner Gebete. Bete ich nur für mich und die Meinen, bete ich auch für die Gemeinde, für alle Christen und für das Weltgeschehen?
In wieweit beziehe ich Gottes Rat in meine Vorhaben ein?
Regle ich mein Leben nach meinen Vorstellungen, ohne mir die Frage zu stellen:
Was wird Gott davon halten?
Diene ich Gott? Womit kann ich Gott dienen?

• Einige Hinweise

Der Auftrag an die Jünger

Als seine Jüngerinnen und Jünger wollen wir vom Heiligen Geist erweckt und angeleitet Gemeinde Jesus Christi bauen. Ist das unsere Antwort auf den Missionsbefehl Jesu?

• Die Praxis | Verse 16 und 17
Die Jünger gingen an den Ort, den Jesus ihn genannt hatte. Suchen wir uns die Orte aus, wo wir meinen, Jesus zu treffen? Er ruft auf zur Begegnung. Wo finde ich Jesus? Die Kraft des Heiligen Geistes führt uns durch das Gespräch mit Gott u.a. bei Schriftlesung und Gebet zu Jesus!

Wenn wir Jesus begegnen, bewirkt das Beugung. Die Jünger fielen nieder – doch: dabei zweifelten einige! Die Frage war: Sollte das wirklich Jesus sein? So ist es bis heute.

• Die Voraussetzung
für Mission und Taufe | Vers 18

Autorenlesung in Neunkirchen

Mission – der Schritt in die Öffntlichkeit mit dem, was wir sind!
Autorenlesung im Kirchenraum der apostolischen Gemeinde in Neunkirchen

Am 13. November 2008 hat in der Kirche der apostolischen Gemeinde in Neunkirchen/Saar eine Autorenlesung stattgefunden. Die Einladung dafür erfolgte an alle interessierten Leser aus dem Bezirk Saarland und an den Stadtkreis Neunkirchen allgemein. Wir wollten an diesem Abend zwei Dinge erreichen: zum einen den Autor bei seinem Erstlingswerk unterstützen und zum anderen die Gemeinde in den Fokus rücken. An der Lesung selbst nahm auch ein Reporter der Saarbrücker Zeitung (SZ) teil, welcher anschließend einen entsprechenden Zeitungsartikel veröffentlichte.

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