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Liebe Leser

Wir nähern uns schon bald wieder der Jahresmitte. Da drängt sich die Frage auf: Hat uns die Jahreslosung „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich“ (Lk18,27) denn schon zum Staunen gebracht? Haben wir Erlebnisse machen dürfen, die unsere Machbarkeit überstiegen haben, wodurch Unmögliches möglich geworden ist? Ich hoffe, dass viele Beiträge in dieser Heroldausgabe uns sensibilisieren für das, was wir aus eigener Kraft tun können und die Wohltaten Gottes, das Grosse, das er täglich an und für uns tut. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir die rechte Relation vom eigenen Vermögen zur göttlichen Allmacht finden, um in echtes Gotteslob und ehrliche Anbetung einzustimmen.

Christus-Hymnus / Christus-Ordnung

Im Kolosserbrief finden wir im Kapitel 1 einen Hymnus in zwei parallel aufgebauten Strophen, die ein Bekenntnis zu Christus als den Ersten in der Schöpfung und der Erlösung darstellen.

1. Jesus ist das Ebenbild des unsichtbaren
Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung (Verse 15-17).
2. Jesus ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang,
der Erstgeborene von den Toten (Verse 18-20).

„Weil die gesamte Welt in das Versöhnungshandeln Christi einbezogen ist, landet sie am Ende nicht einfach auf der Müllkippe. Christen sind nicht aus der Welt erlöst, sondern mit ihr!“ (Klaus Jürgen Diehl)

Was trauen wir unserem Gott heute noch zu?

– Gedanken zu Lukas 24,50-53 –

Wir feiern heute Christi Himmelfahrt. Der Tag, wo Jesus Christus zum Vater zurückkehrt. Wie alle christlichen Feiertage, die wir jährlich begehen, sollen wir heute im Be-sonderen daran denken, was Jesus Christus für uns getan hat und es soll uns das ganze Jahr begleiten. So, wie wir als Christen in unserem ganzen Leben in der Erwartungshaltung stehen, dass Jesus wiederkommen wird, feiern wir das doch im Besonderen in der Adventszeit.

Christi Himmelfahrt – was ist aus diesem Tag geworden?

Du sollst ein Segen sein…

Eine thematische Annäherung an die Begriffe Segen, Segnen und gesegnet werden und deren praktische Bedeutung.

I. Vorbemerkungen
In der letzten Zeit begegnet mir das Thema „Segen, Segnen und gesegnet sein“ insbesondere in meiner gemeindlichen Tätigkeit vor Ort in der Gemeinde, im Mitarbeiterkreis, in der Jugendarbeit und im Zusammenhang mit Gottesdiensten.
Auslöser war das Thema eines Gottesdienstes im vorletzten Jahr (03. Juni 2007: 4. Mose 6, 22-27), den ich in meiner Gemeinde leiten und gestalten durfte.

Der priesterliche Segen

Zwischen Freude und Trost ...

Mitte April haben wir Ostern gefeiert. Ein Fest, das für die Christenheit von sehr großer Bedeutung ist. Mit der Auferstehung Jesu erlitt Satan seine größte und entscheidendste Niederlage: Der Tod hat seinen Schrecken durch den Opfertod Christi für gläubige Christen verloren.
Sicherlich haben wir immer noch Angst vor dem Sterben, aber wir wissen, dass nach diesem Sterben ein Reich für uns bereitet ist, in dem es einfach "himmlisch" ist. Christus hat in diesem Reich Wohnungen für uns bereitet.
Und doch waren die Menschen, die mit Christus über diese Erde wandelten, sehr traurig, als er ankündigte, von Ihnen zu gehen. Aber in seiner grenzenlosen Liebe hat Christus versprochen: "Ich werde Euch den Tröster senden."
Dieses Versprechen hat ER eingelöst.

Liebe Leser

Ich erinnere mich an meine Schulzeit und das beschwerliche Bemühen, eine Fremdsprache zu erlernen. Es sei nicht meine Begabung, erklärte mir damals verständnisvoll unser Lehrer. So blieb der Fleiß und schlussendlich eine Note, die angesichts der Voraussetzungen als Kompromiss zu bezeichnen ist!
Ich dachte oft an das erste Pfingstfest und war immer wieder fasziniert, dass der Heilige Geist in seiner Kraft und Fülle dieses Wunder gewirkt hat, dass Menschen einer anderen Sprache mächtig wurden.

Lieber Leser

Fragen, die wohl jeden Menschen bewegen, sind: Wozu lebe ich ? Warum ist mein Leben und das Leben dieser Welt so, wie es ist?

Auf Suche nach Antworten ist jeder Mensch, bewusst oder unbewusst. Und unendlich viele Antworten werden angeboten oder lassen sich finden. Wer ordnet sie und wer entscheidet über die Richtigkeit?

Auch das Evangelium ist nur ein Angebot, so sehen es viele, auch inzwischen so mancher Christ. Doch Gott sagt durch Jesus Christus ist es das eine, das einzige Angebot. Von diesem Angebot berichten die folgenden Artikel.

Ist das leichte Kost, wie man sie sich für die Sommerzeit wünscht? Prüft selbst! Leichte Kost ist in Mode. Doch kann man damit einen Lebensweg gehen, der Kraft kostet?
Wir brauchen feste Nahrung, um am Ziel anzukommen.

Nachruf

Apostel Johann Friedrich Kröner
* 12.12.1926 + 15.12.2008

„Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an.
Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an; du hast mich aus meiner Mutter Leib gezogen. Dich rühme ich immerdar.“
Psalm 71,5-6

Unter diesen Leitgedanken stellte die Familie Kröner den Abschied und Apostel den Haan die Trauerfeier anlässlich des Heimgangs von Apostel Johann Friedrich Kröner – allen bekannt als Apostel Frits. Es war der Abschied von einem treu sorgenden Ehemann, einem liebevollen Vater und einem treuen Diener Gottes, dem man abspüren konnte, dass er sich von seinem HERRN geliebt wusste.

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