12/2006

Liebe Leser!

Der Dezember ist schon ein außergewöhnlicher Monat, denn in ihm erleben wir die Adventszeit mit ihrer besonderen Atmosphäre, Weihnachtsfeiern in den verschiedenen Kreisen, den heiligen Abend, an dem in vielen Familien die Bescherungen stattfinden, das Weihnachtsfest und den Jahresschluss (Silvester).

Wir sehen, eine Fülle von Möglichkeiten, sich von der Botschaft des Evangeliums ansprechen zu lassen sich neu auf den zu konzentrieren, der in diese Welt gekommen ist, um sie zu retten, Jesus Christus. Den Menschen wäre viel mehr geholfen in ihren Nöten und Ängsten, ihrer Verzweiflung und ausweglosigkeit, würden sie sich auf IHN einlassen.

ADVENTSKRANZ DER ERWARTUNG

In den »WINTER« - wie wir ihn verstehen - gehört auch der Advent. Die Kirche hat im Gegensatz zum bürgerlichen Jahr ihren eigenen Kalender.
Advent ist Neubeginn des Kirchenjahres, ganz in der Stille! So wie das Saatkorn in der Erde dem neuen Werden, Wachsen und Reifen des Brotes entgegenschlummert, soll unser Herz im Advent unsern Erlöser Jesus Christus erwarten. Ihn, der mit dem weihnächtlichen Sternenlicht das Leben verkörpert.

Klinikweihnacht

Seit einigen Jahren hat es sich so ergeben, dass ich Rahmen der jährlichen Weihnachtsfeier für Angestellten und Patienten in der Klinik, dort ist mein Tätigkeitsfeld, einige Gedanken äußern kann. Es spricht jeweils die Klinikseelsorgerin, der Direktor, und ich darf auch etwas sagen. Nachfolgend die Gedanken zu Weihnachten.
»Sehr geehrte Herren Professoren, liebe Patienten und Mitarbeiter!
Es ist für mich immer eine Herausforderung, hier jedes Jahr einige Gedanken zur Weihnacht zu äußern. Vor einiger Zeit fragte mich der Direktor, ob ich die Rede schon im Kasten hätte. Ich hatte sie nicht. -
Es hat mich beschäftigt, etwas anzusprechen, was für uns alle, für Sie, wichtig wäre. - Aber ich kam irgendwie nicht weiter.
Dann hatte ich eine Vision - oder wie man das nennt.

Die Natürliche Gemeindeentwicklung (NGE)

Qualitätsmerkmal 2: Gabenorientierte Mitarbeiterschaft
In 8 Schritten zur Gabenorientierten Mitarbeiterschaft!?

Seit nunmehr gut drei Jahren wenden wir mit durchaus guten Erfahrungen in unserem Bezirk (Norddeutschland) die Prinzipien der »Natürlichen Gemeindeentwicklung (NGE)« an. Was zu Beginn den Eindruck erweckt hat, dass Gemeinde Jesu Christi »gemacht werden soll«, hat sich über die Zeit dahingehend entwickelt, dass sich Denkweisen verändert haben, ohne dass »etwas gemanagt wurde«. Vieles ist ja schon vorhanden, da es schon »gesät« wurde. Einiges davon ist aufgebrochen und konnte durch das Wirken des Heiligen Geistes wachsen und zur Entfaltung kommen.

»HIER SPRICHT RADIO GABRIEL!«

Das wäre ein einmaliges, erhebendes Ereignis, wenn die Schweizerische Depeschenagentur, alle Deutschen Rundfunksender, sogar TASS, Agence-France-Presse, UPI und Radio Vatikan am 24. Dezember (Heiliger Abend) verkünden könnten: »Kriegsgefahr im nahen Osten beendet! - Russland und die Vereinigten Staaten von Amerika haben ein Dauer-Friedens-Bündnis abgeschlossen! - Flüchtlings-Elend auf der ganzen Welt gebannt! - Bürgerkrieg in Nordirland endgültig beigelegt! - Kriegswettrüsten aller Staaten aufgegeben! - Raketenstarts nach Mond Mars und Jupiter eingestellt! - Alle politischen Gefangenen aus den Konzentrationslagern freigelassen! Rassendiskriminierungspolitik weltweit aufgegeben! - Keine Selbstmord-Attentate mehr!

Norddeutscher Bezirkstag in Hamburg

Der schon traditionelle norddeutsche Bezirkstag fand auch in diesem Jahr am ersten Sonntag im September statt.

Nachdem im vergangenen Jahr das 50jährige Jubiläum unserer Gemeinschaft mit dem Motto »Zur Freiheit berufen« im Mittelpunkt stand, sollte es diesmal das Thema »Gebote« sein.

Zentrale Elemente stellten der morgendliche Festgottesdienst und die Weltpremiere des Musicals »10 Gebote geb ich dir« am frühen Nachmittag dar.

Der Bezirksgottesdienst fand in Anwesenheit von etwa hundert Geschwistern, Gästen aus anderen Gemeinden (u.a. evangelisch-lutherisch, freievangelisch, neuapostolisch) und Freunden statt.

Dank

Liebe Glaubensgeschwister,

wieder geht ein Jahr zu Ende. Rückblickend sehen wir, das es angefüllt war mit vielen Sorgen, Kämpfen und Entscheidungen, die die Zukunft der Gemeinden betreffen. Für viele von Euch war dies auch mit der Frage verbunden, wohin sich die Apostolische Gemeinschaft entwickelt. Unser klares Ziel besteht darin, uns zu einer Glaubensgemeinschaft zu entwickeln, in der der Glaube an Jesus Christus als Herr und Heiland lebendigen apostolischen Ausdruck findet.

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