2007

Apostel- und Ältestenordination in Netzschkau

Der Gott der Hoffnung erfülle Euch mit aller Freude...

Lebenslauf Ap. Loose

Am 16.12.1952 wurde ich in Radeberg in der apostolischen Familie von Hildegard und Arthur Loose geboren. Als Kind getauft und von Anfang an in und mit der Gemeinde aufgewachsen, konnte ich im Glauben zunehmen. Besonderen Anteil hatten daran meine Mutter, die, vom katholischen Glauben geprägt, schon als Kind an Gott und seine Liebe in Jesus Christus glaubte, sowie mein Vater, der vom Unterdiakon bis zum Hirten der Gemeinde Radeberg freudig und aufopferungsvoll diente.

Die geistliche Motivation stärken!

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich Bruder Hermann Wegener mit der „natürlichen Gemeindeentwicklung“ von Christian A. Schwarz. Für die Apostolische Gemeinschaft hat er die Literatur gesichtet, daraus eine Handlungsanleitung für die Gemeinden erstellt und auch in den Gemeinden vor Ort Einführungen in das Thema gegeben.

Zu Anfang dieses Jahres hat er sich noch einmal verstärkt mit der Frage auseinandergesetzt: Warum machen wir das eigentlich? Diese Frage ist eine Frage nach der geistlichen Motivation; und hier sind wir angesprochen.

Um der geistlichen Motivation einen neuen Schub zu geben, hat Bruder Wegener die nachstehende Zusammenstellung mit Originaltexten aus dem Gesamtkonzept gefertigt.

Die Redaktion

Geistliche Motivation stärken

Alles, was Odem hat, lobe den Herrn

Psalm 150, 6

Diese Aufforderung bildet den Schluss des Psalmbuchs, das manche Klage, aber auch Dank für Gottes Hilfe und Güte beinhaltet. Wem es gelingt, am Ende einer leidvollen Zeit oder gar am Ende seines Lebens in diesen Lobgesang mit einzustimmen, wäre mit seinem Leben und letztlich auch mit Gott versöhnt. Überprüfen wir einmal unser Lob gegenüber der göttlichen Führung. Zu erleidende Schicksalsschläge sind oft die Ursache dafür, dass es zu einem Lob Gottes nicht kommt. Zu sagen: „Auch unter Kreuzesdruck und Schmerz bleib ich dein fröhlich Kind, ich weiß, dass meines Vaters Herz auf nichts als Frieden sinnt“ (SdH 418), ist wohl nur wenigen begnadeten Auserwählten vorbehalten.

Haus des Widerspruchs

Hesekiel 12,2

Wenn der Prophet Hesekiel öfter das Volk Israel ein „Haus des Widerspruchs“ nennt, so denken wir zunächst, das sei doch nichts Besonderes. Wo gibt es ein Haus, eine Familie, in denen nicht starke Gegensätze auftreten könnten? Charakterliche und Erkenntnis mäßige Unterschiede bringen es mit sich, dass wir verschiedene Meinungen und Standpunkte vertreten. Wartet einer mit Lügen auf, so entgegnen wir mit der Wahrheit. Klagt einer den andern unverschuldet an, so stellen wir uns auf die Seite des Rechts und verteidigen den Unschuldigen.
Aus Herrschsucht, Eigenwille oder Kurzsichtigkeit kann man eine Sache verfechten und den besseren Rat der anderen beharrlich ablehnen.

Sei aktiver Christ

In der Pinakothek in Modena hängt jenes berühmte Gemälde aus der Toscaner-Schule: „CHRISTUS, DER ERLÖSER DER WELT.“

Christus steht da als junger, tief in die Geheimnisse Gottes blickender, entschlossener Mann, der die Weltkugel wie einen Ball in seiner kräftigen Hand trägt. So müssten alle Christen sein: Träger der Welt, ganz ausgerichtet auf die ewigen Pläne der Vorsehung Gottes. Sie müssten Gott diese Erdkugel wie einen Ball zielsicher zuspielen. Für diese große Aufgabe genügt es allerdings nicht, sein „Christsein“ nur im Stillen zu leben. Christentum ist öffentliches Leben, Bekenntnis auf der Straße und dem Marktplatz, im Ratssaal und am Arbeitsplatz, Zeugnis in der Heimat und in der Fremde. Viele Menschen haben irgendwo in einer Schublade einen Taufschein verwahrt, der Umwelt aber nie bewiesen, dass sie wirklich Christen sind. Von diesen „Privatiers“ des Christentums sagte mir einst Apostel Erwin Kindler: „Taufschein-Christen sind nicht fortschrittliche, sondern in den Anfängen steckengebliebene, im religiösen Wachstum verkümmerte, zwerghafte, unfertige Christen; es sind Kirchen, die nie ausgebaut wurden und jetzt als Ruinen dastehen!“

Die Baumschule Gottes

Gleichnis für Menschen
Matthäus 7,16-20

Es ist ein dankbares, erhabenes Bild: wir Menschen als „Baumschule Gottes“. Es sind da alle Sorten und Formen vorhanden: lange, aufgeschossene Stämme, die sich wie Pappeln hochmütig wiegen ..., brave, buschige Nutzbäume, die still und treu Jahr für Jahr ihre Pflicht tun ..., serbelnde (schweiz. für: kranke, welke - Red.) Bäume, die nicht wollen, mögen oder können ... nutzlose Zwerge, welche die herrlichste Gnadensonne nicht hochziehen kann, weil es ihnen an Herzkraft fehlt.

Kinderfreizeit

in Creglingen am 23./24.06.2007

Thema: Loben + Danken

„Wie sagt man?“, nerven die Eltern. „Was schon wieder. Muss ich denn für alles danken?“
Wie viel bekomme ich überhaupt und wie oft? Manches stecke ich schon unbewusst ein.
Das ist doch selbstverständlich!

- Danke, dass wir am Samstag alle gut in der Jugendherberge angekommen sind.
- Danke, dass Bettina wieder alles für uns gut organisiert hat.
- Danke, für die moderne Herberge und das gute Essensbuffet.
- Danke, für das Spielen am großen EIBE-Spielplatz am Nachmittag in Röttingen.
- Danke, für die großzügige Eisspende vom Manfred wie jedes Jahr.
- Danke, für die gemeinsame Zeit mit Singen, Beten und Worten aus der Bibel.
- Danke, dass DU Gott auf uns aufgepasst hast und DEIN Geist mit uns war.

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