2007

Liebe Leser

Die Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Themen unseres „Leibblattes“ haben in dieser frühherbstlichen Ausgabe eines gemeinsam: sie fordern auf und fordern heraus, unser aktives und praktisches Christsein zu hinterfragen!

Kirche?

„Ich gehe heute in die Kirche!“ Hast du diesen Satz auch schon gesagt? Vielleicht hast du ihn auch nur gehört. Wie auch immer, die Aussage ist theologisch alles andere als korrekt. An keiner Stelle des Neuen Testaments ist dies erwähnt. Nicht „einmal“ kommt ein solcher Satz in den Evangelien, den Briefen oder der Offenbarung vor. Wenn wir der Bibel glauben, ist es nicht möglich, in die Kirche zu gehen. Kann es sein, dass du glaubst, die Kirche ist das Gebäude an einem Ort, zu dem du sonntagmorgens gehst, um dort Lobpreis zu singen, die Predigt zu hören, dem Chor zu lauschen, das Abendmahl zu feiern und nach dem Gebet des Diensthabenden laut und deutlich Amen zu sagen?

Neue Zuständigkeiten im Saarland

Am Sonntag, dem 3. Juni 2007, hielten die Apostel Baron und Schaeffer in Völklingen einen Bezirksgottesdienst. Anwesend waren auch die Gemeinde Merlebach sowie Geschwister aus Amnéville (Ap. i.R. André Grein und Ev. Norbert Rubler) und Thionville (Vorsteher Pr. René Grün).
Ap. Baron begann diesen Segensgottesdienst mit dem Wort aus 4. Mose 6,22-27: der priesterliche Segen. Es dienten mit Bi. Ulrich Hykes und Ält. Hartmut Dahmen (Abendmahl). Im Verlauf des Gottesdienstes sang der Bezirkschor (Leitung Bärbel Dahmen) und an der Orgel spielte Jürgen Käfer.

In diesem Gottesdienst übergab der bisher für den Bereich Saarland zuständige Apostel Baron die geistliche Betreuung der vier saarländischen Gemeinden zum 1. Juni 2007 an seinen französischen Mitbruder Ap. Schaeffer.

Propheten des unbekannten Gottes

Dies war der Titel eines Vortrages von Erwin McManus, dem Leiter der Mosaik Church, an dem Willow-Creek Kongress für innovative Evangelisation in Braunschweig. Zu fünft aus unseren Gemeinden in der Schweiz reisten wir dort hin. Aus diesem Kreis ist das „Team Evangelistisch Leben“ entstanden. Den Vortrag mit dem Untertitel ,Wie man mit post (nach-) -christlichen Menschen redet’, will ich hier als Grundlage für diesen Artikel nehmen.

Unsere Kinder werden nicht zu dem, was wir ihnen sagen. Unsere Kinder werden zu dem, was wir ihnen vorleben. (Erwin McManus)

Jesus, das Brot des Lebens

Johannes 6,26

Es muss ein besonderes Brot gewesen sein, dass von fünf Broten 5-Tausend Menschen satt wurden. Das spricht für seine Qualität. Zwar erfreuten sie sich an der Speisung, dachten doch nicht weiter nach über das, was Jesus ihnen damit sagen wollte. Seine Erklärung: „Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und seid satt geworden“, macht es deutlich. Sein Dahingeben in Fleisch und Blut, wie er es beim letzten Abendmahl deutete (Mt 26,26-28), haben die Jünger auch nicht gleich verstanden.

Gemeindetreffen Süd-Ost

‚So ein regionales Gemeindetreffen wäre schon eine gute Sache’, hörte man doch immer wieder aus den Reihen der Geschwister in der Region Süd-Ost. In den Jahren 2002 bis 2004 hatten wir uns einmal im Jahr auf der Gilchburg bei Scheßlitz getroffen. Aber der Weg zur Burg wurde zunehmend beschwerlicher und die Räumlichkeiten zur Gottesdienstgestaltung waren auch nicht ideal. Den Weg zur nahe gelegenen Kapelle kannte man bereits zur Genüge. Also galt es, Ausschau zu halten nach einer neuen geeigneten Lokation.

Jugend als Glied am Leib der Gemeinde Jesu Christi

Bericht über das Jugendleiterseminar in Radevormwald 2007
Auf wie vielen Schultern wird die Jugendarbeit verteilt – oder ist dafür nur der Jugendleiter zuständig und konsumieren die Anderen? Werden mit der Jugendarbeit noch Jugendliche für Gott und Jesus begeistert? Diese und viele weitere Fragen waren Anlass für die Jugendleiter und -mitarbeiter, sich wieder zu einem Jugendleiterseminar vom 09.03.- 11.03.2007 zusammenzufinden.

So waren es dann knapp 20 Schwestern und Brüder – aus unserem Bezirk nahmen A. Treska (Gem. Greiz) und M. Herrmann (Gem. Zwickau) teil. Das Seminar wurde vom dem scheidenden Jugendsekretär U. Keller und dem „Neuen“ O. Hykes geleitet; in dem Seminar erfolgte auch die Staffelübergabe. Ebenfalls war auch Ap. D. Lieberth als Gast zugegen.

Das Zeichen der Gemeinschaft

1. Korinther 11,26-32

In Korinth hatte sich die Gemeinde der Christen zur Abendmahlsfeier versammelt. Andere sehen es und sind beeindruckt, mit welcher Feierlichkeit es begangen wird. Sie fragen nach und man erklärt ihnen, es geschehe zum Gedenken an das Opfer Christi, der auch für sie gestorben sei, um ihre Sünden zu tilgen. Christus habe Wohnung bei ihnen genommen. Doch bald gibt es Streit unter den Christen, und sie müssen sich sagen lassen: Eure Religion ist gut, aber ihr habt Christus nur zwei Tage unter euch wohnen lassen.

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