2007

Gedanken zur Passion

„… und sie entsetzten sich; die ihm aber nachfolgten, fürchteten sich.“ (Markus 10,32)

Was ist Passion? Ist die Zeit des Entsetzens, der Furcht und der Trauer ist gekommen? Wie passen Erlösungsbotschaft und Sterben zusammen? Davon, dass es so kommen wird, hat der Engel bei der Ankündigung der Geburt Jesu nichts verkündet. Oder etwa doch? Hat er nicht den Hirten verkündet: „Euch ist heute der Heiland geboren?“ Doch, genau so sagte er es. Der Heiland, der Befreier, der Retter ist geboren, der, auf den das Gottesvolk so lange gewartet hat.

Geschenke

Bestimmt stehen in absehbarer Zeit wieder Anlässe bevor, für die wir Geschenke brauchen, oder bei welchen wir selbst beschenkt werden. Damit man nicht von der Zeit überrollt wird, notiert man sich gern frühzeitig die kommenden Festivitäten. Hier trägt man dann die Namen derjenigen ein, die ein Geschenk erhalten sollen (oder müssen?). – Übrigens, lassen wir uns gerne beschenken, oder belastet es uns?
Nicht nur in der Vorweihnachtszeit oder vor großen Feiern sollten wir einmal darüber nachdenken, wie wir generell mit dem Schenken und dem Beschenktwerden umgehen.

Hauskreis, Urzelle christlichen Glaubens

So ziemlich genau vor einem Jahr ermunterte unser Ältester unsere Gemeinde, doch einen Hauskreis ins Leben zu rufen. Direkt, wie er nun mal ist, hat er mich damals auch gleich als Hauskreisleiter „installiert“. Wer widerspricht da schon gerne, wenn es um die Weiterentwicklung der Gemeinde geht?

Ich will mich freuen, er hat mein Elend angesehen

(Psalm 31,8-9)

Was uns in der Bibel begegnet, legt immer auf irgendeine Weise Zeugnis davon ab, wie Gott handelt und wie er mit seinem Volk, mit seinen Kindern, mit dem Ein­zelnen umgeht. An seinem Handeln lässt sich sein Wesen ablesen. Wenn wir eini­gen Schriftworten nachgehen, wird uns z.B. seine Treue zu seinem Volk deut­lich und seine große Barmherzigkeit mit seinen Kindern.

Unsere Hoffnung – die Rettung durch Jesus Christus

(Johannes 3,14-16)

Die Wüstenwanderung des israelitischen Volkes unter Mose ist ein Abbild der Gemeinde Jesu, die wie damals Israel unterwegs ist zu ihrem Ziel. In Bedrängnissen und Nöten erleben auch wir, trotz Mangel und Unzufriedenheit Gottes Nähe und sein fürsorgliches Handeln. Wie Israel am Tage durch eine Wolke gegen die Sonnenglut geschützt wurde und sie in der Nacht eine Feuersäule erleuchtete und wärmte, so haben Christen die Zusage: „Ich bin bei euch alle Tage.“ Der Weg von Ägypten nach Kanaan war entbehrungsreich, es waren Umwege zu gehen, und das Volk murrte gegen Mose: „Warum hast du uns aus Ägypten geführt, dass wir sterben in der Wüste? Denn es ist kein Brot noch Wasser hier, und es ekelt uns vor dieser mageren Speise.“ (4. Mose 21,5)

Was geht uns das an?

Kommt ihr Töchter, helft mir klagen
Sehet! – Wen? – Den Bräutigam,
Seht ihn! – Wie? – Als wie ein Lamm!
O Lamm Gottes, unschuldig
Am Stamm des Kreuzes geschlachtet,
Sehet, - Was? – Seht die Geduld,
Allzeit erfunden geduldig,
Wiewohl du warest verachtet.
Seht! – Wohin? – Auf unsre Schuld;
All Sünd hast du getragen,
Sonst müssten wir verzagen.
Sehet ihn aus Lieb und Huld
Holz zum Kreuze selber tragen!
Erbarm dich unser, o Jesu!

Liebe Leser

Der Februar mit der in ihn eingebetteten Fastenzeit fordert uns auf, innezuhalten, über uns selber nachzudenken und Maßnahmen zu ergreifen, dem natürlichen aber auch dem geistlichen Übergewicht den Kampf anzusagen.

Das ist gewiss eine unbequeme Sache und erfordert eine gehörige Portion Konsequenz. Unsere Bereitschaft, vom Reden zum Tun zu gelangen, hängt ganz wesentlich von unserer „Schmerzgrenze“ ab. Ist die noch nicht erreicht, wird sich kaum etwas ändern, obwohl wir genau wissen, das unser Verharren in alten Mustern fatale Folgen haben kann.

Sie blieben aber beständig...

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)

Mit dieser Aussage wird das Verhalten der Menschen in der ersten Christengemeinde in Jerusalem beschrieben. Der Text ist seit einigen Jahren wesentlicher Bestandteil unseres Konfirmationsgelübdes. Er kommt mir auch immer in den Sinn, wenn die Frage erörtert wird, was denn das Profil unserer Apostolischen Gemeinschaft sei.

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