02/2007

Liebe Leser

Der Februar mit der in ihn eingebetteten Fastenzeit fordert uns auf, innezuhalten, über uns selber nachzudenken und Maßnahmen zu ergreifen, dem natürlichen aber auch dem geistlichen Übergewicht den Kampf anzusagen.

Das ist gewiss eine unbequeme Sache und erfordert eine gehörige Portion Konsequenz. Unsere Bereitschaft, vom Reden zum Tun zu gelangen, hängt ganz wesentlich von unserer „Schmerzgrenze“ ab. Ist die noch nicht erreicht, wird sich kaum etwas ändern, obwohl wir genau wissen, das unser Verharren in alten Mustern fatale Folgen haben kann.

Sie blieben aber beständig...

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)

Mit dieser Aussage wird das Verhalten der Menschen in der ersten Christengemeinde in Jerusalem beschrieben. Der Text ist seit einigen Jahren wesentlicher Bestandteil unseres Konfirmationsgelübdes. Er kommt mir auch immer in den Sinn, wenn die Frage erörtert wird, was denn das Profil unserer Apostolischen Gemeinschaft sei.

Die Gemeinde heute und in Zukunft

(Vom Sinn und Zweck des Opfers)

- Auszug aus dem Protokoll des Seminars vom Oktober 2000 für die
KindergottesdienstmitarbeiterInnen -

I. Ein Fragebogen zum Einstieg

Als Einstieg zum Thema haben alle Teilnehmer den nachfolgend abgedruckten Fragebogen ausgefüllt. Die anonym ermittelten Ergebnisse wurden dann in den jeweiligen Gruppen besprochen. Dies diente dazu, das Thema gleich auf die persönliche Ebene zu nehmen und den wichtigen Aspekt der persönlichen Mitverantwortung sowohl im Leben (Vorbild) als auch im Dienst (Weitergabe an die Kinder) im Visier zu haben. Es geht um die Zukunft der Gemeinde und damit letztlich auch um unsere eigene.

Was ist Kirche?

(Aus dem Protokoll eines Jugendleiter-Seminars)

Geschichte und Tradition einer sich wandelnden Kirche
Kirche muss Gefangene ihres Herrn bleiben, nicht Gefangene ihrer Vorstellungen, Theorien, Formen und Gesetze. Sie darf sich einerseits nicht an die Vergangenheit verlieren, unbekümmert um neue, sich wandelnde Erfordernisse. Sie darf sich andererseits aber auch nicht an die jeweils gegenwärtige Welt verlieren, an eine heillose Wandelbarkeit.

So bedeutet Treue zum Ursprung stete Erneuerung, Reform in Besinnung auf das Haupt und den Stifter Jesus Christus und seine Heilsbotschaft. Es gilt, diese in die jeweilige Zeit zu übersetzen.

Was ist Kirche?

Neuer Wein

Neuen Wein füllt man in neue Schläuche

Math 9, 14-17

Danach kamen die Jünger des Täufers Johannes zu Jesus und fragten: »Wie kommt es, dass wir und die Pharisäer regelmäßig fasten, aber deine Jünger nicht?« Jesus antwortete: »Können die Hochzeitsgäste mit Trauermienen herumsitzen, solange der Bräutigam unter ihnen ist? Die Zeit kommt früh genug, dass der Bräutigam ihnen entrissen wird; dann werden sie fasten. Niemand flickt ein altes Kleid mit einem neuen Stück Stoff, sonst reißt das neue Stück wieder aus und macht das Loch nur noch größer. Auch füllt niemand neuen Wein, der noch gärt, in alte Schläuche; sonst platzen die Schläuche, der Wein fließt aus und auch die Schläuche sind hin. Nein, neuen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten.« "

Rückblick Allianzgebetswoche 2007

Vom 7.1.-14.1. fand in diesem Jahr die alljährliche Allianzgebetswoche statt. Als Auftaktveranstaltung für den Allianzkreis Duisburg-Nord konnte in diesem Jahr ein Gebetskonzert mit dem bekannten Liedermacher, Theologen, Moderator und Journalisten Christoph Zehendner und seinen Freunden Manfred Staiger und Heiko Wolf durchgeführt werden. Zurückschauend ist festzustellen, dass dies ein gelungener Auftakt und guter Einstieg in die Gebetswoche war.

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