07/2007

Aufwind (Essen)

Dankschreiben

Aus dem Erntedankopfer ist seit einigen Jahren auch die christliche Drogenarbeit AUFWIND in Essen bedacht worden, um diese wertvolle Arbeit vor Ort zu unterstützen. Der Leiter dieser Einrichtung nahm die wiederholte unterstützende Spende zum Anlass, ein Dankschreiben zu verfassen und gleichzeitig über die Arbeit von AUFWIND zu berichten.

Liebe Geschwister der Apostolischen Gemeinschaft!

Ohne Leiden keine Ökumene

In seinem aktuellen Buch „Jesus von Nazareth“ zitiert der römisch katholische Papst Benedikt XVI. Alfred Loisy: „Jesus verkündigte das Reich Gottes, und gekommen ist die Kirche.“ Eine Kirche, die über die Jahrhunderte gespalten und inzwischen in unzählige Glaubensrichtungen und Überzeugungen aufgeteilt ist. Die Wissenschaft bezeichnet Abspaltungen aufgrund unüberwindbarer Glaubensgegensätze als Schismen - Papst Benedikt nennt diesen Zustand etwas Armseliges.

Das Gegenteil der Schismen ist die Ökumene, deren Bestreben es ist, genau diese Glaubensgegensätze zu überwinden und aus Trennung Einheit zu machen. Aber, wird die Ökumene, so wie wir sie erleben, diesem Anspruch heute überhaupt gerecht?

Jahreslosung - Halbzeitbetrachtung

"Siehe ich will ein Neues schaffen, erkennst du's denn nicht?" (Jesaja 43,19)

Gott will NEUES schaffen, das sagt uns die Jahreslosung für das Jahr 2007.

Es waren wirklich verzweifelte Zeiten, damals, vor mehr als 2700 Jahren, als dieses Wort zum ersten Mal in der Gemeinde verkündet wurde. Ein Psalmist aus jener Zeit hat die Situation mit folgenden Worten beschrieben: „An den Wassern zu Babel sassen wir und weinten, wenn wir an Zion (Jerusalem) gedachten. Unsere Harfen hängten wir an die Weiden dort im Lande. Denn die uns gefangen hielten, hiessen uns dort singen und in unserem Heulen fröhlich sein: ‚Singet uns ein Lied von Zion!’ Wie könnten wir des Herrn Lied singen in fremdem Lande?“ (Ps 137, 1-4)

Siehe, Ich mache alles neu

1. Petrus 1,3-9; Offenbarung 21,1-7

Der Baustein

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ...

Psalm 118,22

Die Kirche Christi auf Erden ist noch nicht vollendet. Darum werden wir in nahezu je­dem Gottesdienst aufgefordert, am Werke Gottes mitzubauen. Ich hoffe, wir wissen noch, was es bedeutet, SEIN Werk zu bauen oder zu treiben. ER ist der Herr des Baus und wir sind seine Gehilfen - alle, die sich nach Jesus Christus nennen. Manche arbei­ten redlich mit, viele ,lassen’ arbeiten, und andere wiederum bauen auf „eigene Rech­nung“ – zur Selbstdarstellung.

Liebe Leser

In dem Leitbild der Apostolischen Gemeinschaft heißt es, dass wir vom Heiligen Geist erweckt und angeleitet Gemeinde Jesu Christi bauen wollen. Dem aufmerksamen Leser wird dabei nicht entgangen sein, dass es nicht heißt, dass wir Apostolische Gemeinschaft bauen wollen. Bedeutet das, dass uns die eigene Gemeinde gleichgültig ist? Keinesfalls! Aber es kann bei allem Bauen und Entwickeln nur um die Gemeinde Jesu Christi gehen, der Gemeinschaft aller im Namen des dreieinigen Gottes Getauften. Da, wo wir in der Apostolischen Gemeinschaft auf dem Boden des Evangeliums und unter der Führung des Heiligen Geistes bleiben, sind wir eine Abteilung dieser Gemeinde Jesu Christi und so bauen wir natürlich auch an der eigenen Gemeinde.

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