08/2007

Jesus, das Brot des Lebens

Johannes 6,26

Es muss ein besonderes Brot gewesen sein, dass von fünf Broten 5-Tausend Menschen satt wurden. Das spricht für seine Qualität. Zwar erfreuten sie sich an der Speisung, dachten doch nicht weiter nach über das, was Jesus ihnen damit sagen wollte. Seine Erklärung: „Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und seid satt geworden“, macht es deutlich. Sein Dahingeben in Fleisch und Blut, wie er es beim letzten Abendmahl deutete (Mt 26,26-28), haben die Jünger auch nicht gleich verstanden.

Gemeindetreffen Süd-Ost

‚So ein regionales Gemeindetreffen wäre schon eine gute Sache’, hörte man doch immer wieder aus den Reihen der Geschwister in der Region Süd-Ost. In den Jahren 2002 bis 2004 hatten wir uns einmal im Jahr auf der Gilchburg bei Scheßlitz getroffen. Aber der Weg zur Burg wurde zunehmend beschwerlicher und die Räumlichkeiten zur Gottesdienstgestaltung waren auch nicht ideal. Den Weg zur nahe gelegenen Kapelle kannte man bereits zur Genüge. Also galt es, Ausschau zu halten nach einer neuen geeigneten Lokation.

Jugend als Glied am Leib der Gemeinde Jesu Christi

Bericht über das Jugendleiterseminar in Radevormwald 2007
Auf wie vielen Schultern wird die Jugendarbeit verteilt – oder ist dafür nur der Jugendleiter zuständig und konsumieren die Anderen? Werden mit der Jugendarbeit noch Jugendliche für Gott und Jesus begeistert? Diese und viele weitere Fragen waren Anlass für die Jugendleiter und -mitarbeiter, sich wieder zu einem Jugendleiterseminar vom 09.03.- 11.03.2007 zusammenzufinden.

So waren es dann knapp 20 Schwestern und Brüder – aus unserem Bezirk nahmen A. Treska (Gem. Greiz) und M. Herrmann (Gem. Zwickau) teil. Das Seminar wurde vom dem scheidenden Jugendsekretär U. Keller und dem „Neuen“ O. Hykes geleitet; in dem Seminar erfolgte auch die Staffelübergabe. Ebenfalls war auch Ap. D. Lieberth als Gast zugegen.

Das Zeichen der Gemeinschaft

1. Korinther 11,26-32

In Korinth hatte sich die Gemeinde der Christen zur Abendmahlsfeier versammelt. Andere sehen es und sind beeindruckt, mit welcher Feierlichkeit es begangen wird. Sie fragen nach und man erklärt ihnen, es geschehe zum Gedenken an das Opfer Christi, der auch für sie gestorben sei, um ihre Sünden zu tilgen. Christus habe Wohnung bei ihnen genommen. Doch bald gibt es Streit unter den Christen, und sie müssen sich sagen lassen: Eure Religion ist gut, aber ihr habt Christus nur zwei Tage unter euch wohnen lassen.

Abendmahl gestern, heute und morgen

Vor fast 2000 Jahren war das schon eine ganz besondere Situation, von der uns die drei Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas weitgehend deckungsgleich berichten. Jesus hatte bereits mehrfach angekündigt, dass er nach Jerusalem gehen würde, um dort zu sterben. Immer wieder wird in den Überlieferungen betont, dass die Jünger diese Ankündigungen bzw. Andeutungen nicht verstanden haben. Ihnen wurde erst im Nachhinein klar, wie dieses schreckliche Geschehen am Karfreitag, verbunden mit der überschäumenden Freude des Ostermorgens, doch nur das erfüllt hat, was ihnen ihr Herr schon lange vorher angekündigt hatte.

Liebe Leser

Liebe Leser!

Wir Menschen neigen dazu, uns über das, was wir immer wieder tun, kaum noch Gedanken zu machen. Es gibt natürlich Bereiche, in denen gedankenlose Routine eher störend als hilfreich ist: Ein Abendmahl, z.B. routinemäßig und gedankenlos genommen, bewirkt nichts und lässt uns innerlich ganz einfach kalt.

Um den Panzer der Gewohnheit zu durchbrechen, braucht es unser ehrliches Bemühen und demütiges Beten. Gott muss uns Herzen und Sinne heiligen und für sein segensreiches Tun öffnen. Gut, wenn wir in dieser Ausgabe durch zwei Artikel zum Abendmahl daran erinnert werden.

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