09/2007

Sei aktiver Christ

In der Pinakothek in Modena hängt jenes berühmte Gemälde aus der Toscaner-Schule: „CHRISTUS, DER ERLÖSER DER WELT.“

Christus steht da als junger, tief in die Geheimnisse Gottes blickender, entschlossener Mann, der die Weltkugel wie einen Ball in seiner kräftigen Hand trägt. So müssten alle Christen sein: Träger der Welt, ganz ausgerichtet auf die ewigen Pläne der Vorsehung Gottes. Sie müssten Gott diese Erdkugel wie einen Ball zielsicher zuspielen. Für diese große Aufgabe genügt es allerdings nicht, sein „Christsein“ nur im Stillen zu leben. Christentum ist öffentliches Leben, Bekenntnis auf der Straße und dem Marktplatz, im Ratssaal und am Arbeitsplatz, Zeugnis in der Heimat und in der Fremde. Viele Menschen haben irgendwo in einer Schublade einen Taufschein verwahrt, der Umwelt aber nie bewiesen, dass sie wirklich Christen sind. Von diesen „Privatiers“ des Christentums sagte mir einst Apostel Erwin Kindler: „Taufschein-Christen sind nicht fortschrittliche, sondern in den Anfängen steckengebliebene, im religiösen Wachstum verkümmerte, zwerghafte, unfertige Christen; es sind Kirchen, die nie ausgebaut wurden und jetzt als Ruinen dastehen!“

Die Baumschule Gottes

Gleichnis für Menschen
Matthäus 7,16-20

Es ist ein dankbares, erhabenes Bild: wir Menschen als „Baumschule Gottes“. Es sind da alle Sorten und Formen vorhanden: lange, aufgeschossene Stämme, die sich wie Pappeln hochmütig wiegen ..., brave, buschige Nutzbäume, die still und treu Jahr für Jahr ihre Pflicht tun ..., serbelnde (schweiz. für: kranke, welke - Red.) Bäume, die nicht wollen, mögen oder können ... nutzlose Zwerge, welche die herrlichste Gnadensonne nicht hochziehen kann, weil es ihnen an Herzkraft fehlt.

Kinderfreizeit

in Creglingen am 23./24.06.2007

Thema: Loben + Danken

„Wie sagt man?“, nerven die Eltern. „Was schon wieder. Muss ich denn für alles danken?“
Wie viel bekomme ich überhaupt und wie oft? Manches stecke ich schon unbewusst ein.
Das ist doch selbstverständlich!

- Danke, dass wir am Samstag alle gut in der Jugendherberge angekommen sind.
- Danke, dass Bettina wieder alles für uns gut organisiert hat.
- Danke, für die moderne Herberge und das gute Essensbuffet.
- Danke, für das Spielen am großen EIBE-Spielplatz am Nachmittag in Röttingen.
- Danke, für die großzügige Eisspende vom Manfred wie jedes Jahr.
- Danke, für die gemeinsame Zeit mit Singen, Beten und Worten aus der Bibel.
- Danke, dass DU Gott auf uns aufgepasst hast und DEIN Geist mit uns war.

Liebe Leser

Die Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Themen unseres „Leibblattes“ haben in dieser frühherbstlichen Ausgabe eines gemeinsam: sie fordern auf und fordern heraus, unser aktives und praktisches Christsein zu hinterfragen!

Kirche?

„Ich gehe heute in die Kirche!“ Hast du diesen Satz auch schon gesagt? Vielleicht hast du ihn auch nur gehört. Wie auch immer, die Aussage ist theologisch alles andere als korrekt. An keiner Stelle des Neuen Testaments ist dies erwähnt. Nicht „einmal“ kommt ein solcher Satz in den Evangelien, den Briefen oder der Offenbarung vor. Wenn wir der Bibel glauben, ist es nicht möglich, in die Kirche zu gehen. Kann es sein, dass du glaubst, die Kirche ist das Gebäude an einem Ort, zu dem du sonntagmorgens gehst, um dort Lobpreis zu singen, die Predigt zu hören, dem Chor zu lauschen, das Abendmahl zu feiern und nach dem Gebet des Diensthabenden laut und deutlich Amen zu sagen?

Neue Zuständigkeiten im Saarland

Am Sonntag, dem 3. Juni 2007, hielten die Apostel Baron und Schaeffer in Völklingen einen Bezirksgottesdienst. Anwesend waren auch die Gemeinde Merlebach sowie Geschwister aus Amnéville (Ap. i.R. André Grein und Ev. Norbert Rubler) und Thionville (Vorsteher Pr. René Grün).
Ap. Baron begann diesen Segensgottesdienst mit dem Wort aus 4. Mose 6,22-27: der priesterliche Segen. Es dienten mit Bi. Ulrich Hykes und Ält. Hartmut Dahmen (Abendmahl). Im Verlauf des Gottesdienstes sang der Bezirkschor (Leitung Bärbel Dahmen) und an der Orgel spielte Jürgen Käfer.

In diesem Gottesdienst übergab der bisher für den Bereich Saarland zuständige Apostel Baron die geistliche Betreuung der vier saarländischen Gemeinden zum 1. Juni 2007 an seinen französischen Mitbruder Ap. Schaeffer.

Propheten des unbekannten Gottes

Dies war der Titel eines Vortrages von Erwin McManus, dem Leiter der Mosaik Church, an dem Willow-Creek Kongress für innovative Evangelisation in Braunschweig. Zu fünft aus unseren Gemeinden in der Schweiz reisten wir dort hin. Aus diesem Kreis ist das „Team Evangelistisch Leben“ entstanden. Den Vortrag mit dem Untertitel ,Wie man mit post (nach-) -christlichen Menschen redet’, will ich hier als Grundlage für diesen Artikel nehmen.

Unsere Kinder werden nicht zu dem, was wir ihnen sagen. Unsere Kinder werden zu dem, was wir ihnen vorleben. (Erwin McManus)

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