12/2007

Liebe Leser

Das Licht ist das einzige Mittel gegen die Finsternis. Denn es ist ein Phänomen, dass überall dort, wohin kein Licht dringt, Finsternis bleibt. Sie wird nur dort verdrängt, wohin das Licht scheint.

Gegen Ende des Jahres sind die hellen Stunden knapp bemessen, die dunklen Stunden haben die Übermacht. Wir sind froh, dass das nicht so bleibt, sondern im Jahreslauf die hellen Stunden wieder mehr und die dunklen Stunden wieder weniger werden. Gerade in den dunklen Stunden schaffen wir uns Licht, helles Licht zum Arbeiten, gedämpftes Licht zum Beisammensitzen.

Heute schon gelacht?

Als ich als älter werdender Jugendlicher die Christvesper in der Kreuzkirche in Dresden besuchte und sich Pfarrer, Kreuzchor und Andere so richtig ins Zeug legten, dass die Heiligabendbotschaft bei den vielen Besuchern gut ankommt, musste ich so richtig herzlich bei der Bibellesung .... und sie brachten ihm Gold, Weihrauch und Möhren.... lachen. Ja ich hatte eben Möhren verstanden und musste lachen, lachen, lachen. Dabei musste ich aufpassen, dass ich nicht in der heiligen Halle neben den anderen Kirchbesuchern auffiel. Unter vorgehaltener Hand und den „Lachschmerzen im Bauch“ brachte ich dann die Christvesperzeit auch über die Runden und ging doppelt freudig nach Hause.

Kennt Ihr das auch, mal so richtig lachen, so aus dem Vollen, fast ohne Hemmungen?

Ich werde sein, der ich sein werde

2. Mose 3, 1 – 14

400 Jahre hatte Gott geschwiegen, und auch das Volk hatte seinen Gott vergessen. Im Leben des Mose war alles schief gelaufen als er sich durch seinen Zorn beraten lies und einen Ägypter erschlug, der gerade einen hebräischen Gefangenen geschlagen hatte. Nun wurde er wegen Totschlags gesucht. Er entfloh in die Wüste in dem Gedanken, dass ihn hier niemand finden würde und fand in Midian Aufnahme bei dem Hirten und Priester Jitro. Die Jahre gingen dahin, doch die Sehnsucht nach seinem Volk war geblieben. Hilflos fristete er in der Wüste sein Dasein. Auch Gott zeigte sich nicht mehr. So vergingen 40 Jahre, wovon eins dem andern glich und nichts geschah. Bis er eines Tages einen brennenden Busch entdeckte, der brannte, aber nicht verbrannte. Als er sich, neugierig geworden, diesem näherte, hörte er die Stimme Gottes und erschrak bis ins Innerste. Gott kannte ihn und sprach mit ihm. Und – auch Gott hatte die Not seines Volkes wahrgenommen! Begriffe wie gesehen, gehört, erkannt, ich bin hernieder gefahren, ich errette, ich will hinausführen unterstreichen dieses.

Gottes Zukunftsprogramm

Jeremia 31, 33

Die Geschichte des Volkes Israels ist eine Geschichte der Gnade und des Gerichtes. Verließ das Volk seinen Gott, erlebte es bald die Folgen seiner Entscheidung; diente es ihm aber und hielt sich an den Bund, den der Herr mit ihm gemacht hatte, erschien Gottes Angesicht freundlich und Gott segnete sein Volk. Trotz dieser wiederholt gemachten Erfahrungen ließ es sich immer wieder zum Ungehorsam gegen Gott verführen. Sünde ist Aufkündigung der Gemeinschaft mit Gott. So klagte der Herr: „Du hast mir viel Mühe gemacht mit deiner Sünde.“ Gott sandte Propheten, die es ermahnten und vor den Folgen warnten, um es wieder zurecht zu bringen, bis dass der Herr durch Jeremia sagen ließ, er wolle einen neuen Bund mit seinem Volk machen, „nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben. ... Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.“

Danksagung

Liebe Glaubensgeschwister,

im Jahr 2007 wurden wir von einer mutmachenden Jahreslosung begleitet: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“
Diese Verheißung hat unseren Blick und unser Hoffen auf unseren mächtigen Gott gelenkt;
ER lässt seine Gemeinde nicht fallen und schafft in und mit ihr ein NEUES.

Die Fest- und Feiertage und den bevorstehenden Jahreswechsel wollen wir zum Anlass nehmen, uns bei allen, mit denen wir uns in der Liebe Jesu verbunden wissen, herzlichst für alle Mitarbeit bedanken.

25 Jahre Apostolische Gemeinde Voerde

Am 8. und 9. September 2007 beging die Gemeinde Voerde ihr 25jähriges Bestehen.

1982, durch die Zusammenführung der beiden Ortsgemeinden Friedrichsfeld und Voerde entstanden, feierte die Gemeinde mit einem „Bunten Programm“ am Samstag und mit einem Festgottesdienst am Sonntag ihr Jubiläum.

Das bunte Programm hielt Angebote für die Jüngsten bereit, die sich im Clownschießen, Flaschenangeln etc. üben konnten, als auch eine Diashow für die erwachsenen Besucher, die hier 25 Jahre ihres Gemeindelebens visuell betrachten konnten. Verkaufsstände mit Christlicher Literatur und herbstlichen Handarbeiten, Getränke und Speisen, sowie eine Tombola mit schönen Preisen, rundeten das Angebot ab.

Weihnachten 2007

(Gal 4,4-7)

Als aber die Zeit erfüllt war...

Im 31. Psalm, der in der Lutherbibel die schöne Überschrift: „In Gottes Händen geborgen“ trägt, betet David ganz eindringlich zu Gott und sagt ihm im 16. Vers: „Meine Zeit steht in deinen Händen.“ Damit bringt er die Souveränität und Herrschaftlichkeit Gottes und seine persönliche Erkenntnis ganz deutlich zum Ausdruck: „Du, Gott, bestimmst darüber, wie lange mein irdisches Leben währt und auch danach bleibe ich in deinen väterlichen Händen geborgen.“ Sicherlich werden wir alle uns auf diese Weise bei Gott gut aufgehoben und in seinen Händen geborgen fühlen.

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