2009

Gemeinde

Gott, Einheit, Mensch, Er, Ich, Nächster, Dienst, Ereignis = GEMEINDE

Auch wenn wir in bewegten Zeiten leben und vielleicht Menschen sagen, die Gemeinde „steht Kopf“ – so bewegt sie sich doch auf einem festen Grund.
An ihrer Zielvereinbarung hat sich nichts verändert. GOTT in der EINHEIT mit dem MENSCHEN möchte EREIGNIS werden. Sie ist keine Gründung, sondern Schöpfung. Sie ist keine Organisation, sondern Organismus.

Im Kern, das macht die Bildgrafik deutlich, sind ER, der Herr Jesus Christus, ICH und der NÄCHSTE in einen Zusammenhang gestellt. Ist also Gemeindearbeit „Kerngeschäft“ mit bekannten Größen?

Lieber Leser

Es ist Ferienzeit. Viele Menschen freuen sich auf Erholung, interessante Ziele und verbinden damit ganz persönliche Erwartungen. Ich möchte Euch an dieser Stelle Gottes Schutz auf Euren Reisen wünschen und eine freudige und sinnerfüllte Zeit.
Jahr ein Jahr aus kümmern und mühen wir uns um das Unsrige. Im Matthäusevangelium lesen wir im 6. Kapitel über Geld, Besitz und den Alltag – die Zusammenhänge, die unser Leben rahmen und ausfüllen, manchmal aber auch überfordern und gefährden.
Bisweilen spitzen sich Zeitabschnitte so zu, dass man „auf der letzten Rille“ die ersehnte Urlaubszeit erreicht und ahnt, es war „5 vor 12“.

Haben wir Zeit, um den Herrn zu loben?

Während dem Jahrestreffen der Mitarbeiter/innen und der Brüder mit Gattin aus der Schweiz und Frankreich, wurden uns Aspekte zum Thema „Zeit“ vorgestellt, verbunden mit einer Besichtigung der Ausstellung „Nonstop“. Nachstehend präsentiert sich „Nonstop“ selbst:

nonstop
Eine Ausstellung über die Geschwindigkeit des Lebens
Zeughaus-Areal Lenzburg, 6. März bis 29. November 2009
Express-Kasse, Power-Nap und Klettverschluss. Wir sind schnell unterwegs.
Nonstop. Rund um die Uhr. Wir geben Gas, um Zeit zu gewinnen - und haben
trotzdem immer zu wenig davon.

Die Ausstellung nonstop führt mitten in die rasende Zeitkultur unserer Gegenwart.
Zu Tempomachern und Tempotherapeuten, zu Gestressten und Entschleunigten.

Gebet ist Kontakt mit der Kraftzelle

Gebet ist der Schlüssel zum Tag und das Schloss für die Nacht. Wer am Morgen nicht betet, ist den ganzen Tag arm, sagt ein altes Sprichwort. Viele Mitmenschen betreiben mit schlaftrunkenen Augen schon Morgengymnastik. „Die Morgengymnastik unserer Seele ist das Morgengebet.“

Vom Gold des Schweigens

Hörst du ein bös Gerede, so lass es mit dir sterben . . . Sirach 19,6-10
Mancher schweigt und wird als weise befunden . . . Sirach 20,5-8

Im arabischen Sprachraum ist das Sprichwort geprägt: „Zehn Gebote hat die Weisheit; neunmal schweige und einmal spreche wenig!“ Doch was kümmert uns Westeuropäer schon die Weisheit der Araber?

Liebe Leser

Wir nähern uns schon bald wieder der Jahresmitte. Da drängt sich die Frage auf: Hat uns die Jahreslosung „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich“ (Lk18,27) denn schon zum Staunen gebracht? Haben wir Erlebnisse machen dürfen, die unsere Machbarkeit überstiegen haben, wodurch Unmögliches möglich geworden ist? Ich hoffe, dass viele Beiträge in dieser Heroldausgabe uns sensibilisieren für das, was wir aus eigener Kraft tun können und die Wohltaten Gottes, das Grosse, das er täglich an und für uns tut. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir die rechte Relation vom eigenen Vermögen zur göttlichen Allmacht finden, um in echtes Gotteslob und ehrliche Anbetung einzustimmen.

Christus-Hymnus / Christus-Ordnung

Im Kolosserbrief finden wir im Kapitel 1 einen Hymnus in zwei parallel aufgebauten Strophen, die ein Bekenntnis zu Christus als den Ersten in der Schöpfung und der Erlösung darstellen.

1. Jesus ist das Ebenbild des unsichtbaren
Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung (Verse 15-17).
2. Jesus ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang,
der Erstgeborene von den Toten (Verse 18-20).

„Weil die gesamte Welt in das Versöhnungshandeln Christi einbezogen ist, landet sie am Ende nicht einfach auf der Müllkippe. Christen sind nicht aus der Welt erlöst, sondern mit ihr!“ (Klaus Jürgen Diehl)

Was trauen wir unserem Gott heute noch zu?

– Gedanken zu Lukas 24,50-53 –

Wir feiern heute Christi Himmelfahrt. Der Tag, wo Jesus Christus zum Vater zurückkehrt. Wie alle christlichen Feiertage, die wir jährlich begehen, sollen wir heute im Be-sonderen daran denken, was Jesus Christus für uns getan hat und es soll uns das ganze Jahr begleiten. So, wie wir als Christen in unserem ganzen Leben in der Erwartungshaltung stehen, dass Jesus wiederkommen wird, feiern wir das doch im Besonderen in der Adventszeit.

Christi Himmelfahrt – was ist aus diesem Tag geworden?

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