2009

Du sollst ein Segen sein…

Eine thematische Annäherung an die Begriffe Segen, Segnen und gesegnet werden und deren praktische Bedeutung.

I. Vorbemerkungen
In der letzten Zeit begegnet mir das Thema „Segen, Segnen und gesegnet sein“ insbesondere in meiner gemeindlichen Tätigkeit vor Ort in der Gemeinde, im Mitarbeiterkreis, in der Jugendarbeit und im Zusammenhang mit Gottesdiensten.
Auslöser war das Thema eines Gottesdienstes im vorletzten Jahr (03. Juni 2007: 4. Mose 6, 22-27), den ich in meiner Gemeinde leiten und gestalten durfte.

Der priesterliche Segen

Zwischen Freude und Trost ...

Mitte April haben wir Ostern gefeiert. Ein Fest, das für die Christenheit von sehr großer Bedeutung ist. Mit der Auferstehung Jesu erlitt Satan seine größte und entscheidendste Niederlage: Der Tod hat seinen Schrecken durch den Opfertod Christi für gläubige Christen verloren.
Sicherlich haben wir immer noch Angst vor dem Sterben, aber wir wissen, dass nach diesem Sterben ein Reich für uns bereitet ist, in dem es einfach "himmlisch" ist. Christus hat in diesem Reich Wohnungen für uns bereitet.
Und doch waren die Menschen, die mit Christus über diese Erde wandelten, sehr traurig, als er ankündigte, von Ihnen zu gehen. Aber in seiner grenzenlosen Liebe hat Christus versprochen: "Ich werde Euch den Tröster senden."
Dieses Versprechen hat ER eingelöst.

Liebe Leser

Ich erinnere mich an meine Schulzeit und das beschwerliche Bemühen, eine Fremdsprache zu erlernen. Es sei nicht meine Begabung, erklärte mir damals verständnisvoll unser Lehrer. So blieb der Fleiß und schlussendlich eine Note, die angesichts der Voraussetzungen als Kompromiss zu bezeichnen ist!
Ich dachte oft an das erste Pfingstfest und war immer wieder fasziniert, dass der Heilige Geist in seiner Kraft und Fülle dieses Wunder gewirkt hat, dass Menschen einer anderen Sprache mächtig wurden.

Lieber Leser

Fragen, die wohl jeden Menschen bewegen, sind: Wozu lebe ich ? Warum ist mein Leben und das Leben dieser Welt so, wie es ist?

Auf Suche nach Antworten ist jeder Mensch, bewusst oder unbewusst. Und unendlich viele Antworten werden angeboten oder lassen sich finden. Wer ordnet sie und wer entscheidet über die Richtigkeit?

Auch das Evangelium ist nur ein Angebot, so sehen es viele, auch inzwischen so mancher Christ. Doch Gott sagt durch Jesus Christus ist es das eine, das einzige Angebot. Von diesem Angebot berichten die folgenden Artikel.

Ist das leichte Kost, wie man sie sich für die Sommerzeit wünscht? Prüft selbst! Leichte Kost ist in Mode. Doch kann man damit einen Lebensweg gehen, der Kraft kostet?
Wir brauchen feste Nahrung, um am Ziel anzukommen.

Nachruf

Apostel Johann Friedrich Kröner
* 12.12.1926 + 15.12.2008

„Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an.
Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an; du hast mich aus meiner Mutter Leib gezogen. Dich rühme ich immerdar.“
Psalm 71,5-6

Unter diesen Leitgedanken stellte die Familie Kröner den Abschied und Apostel den Haan die Trauerfeier anlässlich des Heimgangs von Apostel Johann Friedrich Kröner – allen bekannt als Apostel Frits. Es war der Abschied von einem treu sorgenden Ehemann, einem liebevollen Vater und einem treuen Diener Gottes, dem man abspüren konnte, dass er sich von seinem HERRN geliebt wusste.

Himmelfahrt und Vatertag

Zielgedanke: Christi Himmelfahrt ist in vielen Gegenden und in vielen Köpfen zum „Vatertag“ verkommen. Dies wäre an und für sich nicht tragisch, wenn damit dem Himmlischen Vater, zu dem Jesus zurückkehrte, Ehre gegeben würde. Dies ist jedoch nicht der Fall. Himmelfahrt ist symptomatisch für unsere Gesellschaft: der Mensch wird in den Mittelpunkt gerückt, Gott an die Seite gedrängt. In der Konse-quenz ist es nur eine Frage der Zeit, bis Christi Himmelfahrt als Feiertag wegfallen wird. Es sei denn, wir können dazu beitragen, diesen ausgehöhlten Feiertag wieder mit dem ihm gebührenden Leben auszufüllen...

Liebe Schwestern und Brüder,

Karfreitag – Es ist vollbracht!

Johannes 19,16-30

Mit der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus wurde die Erfüllung der Verheißungen Gottes, dass ein Erlöser kommen werde, eingeleitet. Am Karfreitag mit der Kreuzigung erleben wir, dass die Erlösung vollbracht wurde.

Der Zusammenhang der Verheißungen, wie wir sie in der Bibel lesen, macht den Heilsplan Gottes für die gesamte Schöpfung deutlich. Gott selbst hat sich seiner „Herde“ angenommen. Das Leben Jesu hatte somit ein bestimmtes Ziel: Versöhnung und Erlösung.

Wenn wir den Karfreitag begehen, dann sollten wir dies bedenken und nicht, wie es hier und da geschieht, die Kreuzigung nachvollziehen.

Liebe Leser

Liebe Leser!

Das Titelbild zeigt einen Ausschnitt aus einem Dornengewächs. Aus ähnlichem Material war wohl die Dornenkrone für Jesus geflochten und ihm als Spottkrone als Königswürde aufgesetzt worden. Entsetzlich!

Vor einigen Jahren wurde ein nicht unumstrittener Film „Die Passion Christi“ gezeigt. Man brauchte schon starke Nerven, um diesen Film durchzustehen. Es floss viel Blut. Manches schien uns zu dick aufgetragen, sollte wohl Schockwirkung haben. Viele Diskussionen in für und wider haben sich an dem Film entzündet.

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