2009

Mission leben

Seit 3-4 Jahren haben wir als Dresdner Gemeinde einen guten Kontakt und eine segensreiche Beziehung zur Heilsarmee Dresden. Diese Beziehung entwickelte sich anfangs aus persönlichen Kontakten mit der Übergabe von Kleiderspenden, den regelmäßigen Zusammentreffen in der evangelischen Allianz Dresden bis hin zur Ausgestaltung von gemeinsamen Gottesdiensten (Erntedank, Ostern und 1. Advent).

Gabe - Begabung - Talent

Gabe – Begabung –Talent

Ein Kind ist geboren. Voller Staunen blicken wir es an. Im Märchen kommen weise Frauen, die das Kind mit ihren Gaben beschenken. Wir stehen vor diesem kleinen Wunder und bitten unseren Herrn, die Wege des Kindes zu ebnen und es zu beschenken. Als Eltern wollen wir nur das Beste und versuchen, Interessen zu wecken und zu lenken. Die Kinder werden größer und sprechen ihre Wünsche aus. Decken sie sich mit unseren Wünschen, sind wir schnell bereit, sie zu erfüllen. Dann fahren wir sie zum Sport oder zur Musikschule, üben fleißig mit ihnen und freuen uns über jeden Fortschritt. Manchmal hören wir, dass das Kind begabt oder sogar besonders begabt ist. Darüber freuen wir uns, sind stolz, aber auch dankbar über das göttliche Geschenk.

Geschenk des Lebens

Mufasa oder: Das Geschenk des Lebens

Leitbild IV

Verbindlich einsetzen
(Apostelgeschichte 11, 19-26)

Im Leitbild der Apostel der Apostolischen Gemeinschaft ist im ersten Teil ein Ziel formuliert: Angeleitet vom Heiligen Geist wollen wir Gemeinde Jesu Christi bauen. Im zweiten Teil werden Möglichkeiten (Jeder mit seinen Gaben), Bereiche (Gemeinde und Missionsauftrag – nach innen und außen!) und Merkmale (verbindlich einsetzen) ausgeführt.

Wenn wir uns auf diese weiten Gedanken einlassen – Hand aufs Herz – ein riesen Thema, wo der Einzelne gar nicht so leicht ein Packende zu fassen bekommt.

Leitbild III

„... soll niemand drin wohnen, als Jesus allein!“

Im erweiterten Familienkreis von Herrn „X“ hat es einen Sterbefall gegeben – einen tragischen Unfall. Er entschließt sich – gegen seine sonstige Gepflogenheit – die Einladung zur Trauerfeier anzunehmen. Der Pfarrer beleuchtet das Leben des Verstorbenen, sein Resümee: viel zu kurz! Er zitiert aber auch Sätze aus einem Buch, zu dem Herr „X“ keine Beziehung hat. Sätze wie diese: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden.“ und „Er möchte, dass jeder gerettet wird und die Wahrheit erkennt!“

Leitbild II

„… erweckt und angeleitet durch den Heiligen Geist bauen …“

Die Aussagen des Leitbilds „… erweckt und angeleitet durch den Heiligen Geist bauen …“ sollen durch die Auslegung des Wortes aus Römer 12,11: „Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.“, erläutert werden.

1. Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt.

Rein physikalisch unterliegt alles auf der Erde dem sogenannten Trägheitsgesetz (1. Newtonsches Gesetz), das da heißt: „Ein Körper verharrt in Ruhe oder in gradliniger Bewegung, solange keine äußere Kraft auf ihn wirkt.“ oder: „Ursache jeder Beschleunigung ist eine äußere Kraft.“

Leitbild I

Wir wollen
(Psalm 40,9)

Wenn wir die Inhalte unseres Leitbildes damit verbinden, dass wir unseren eigenen Willen hier einbringen und sagen: „Wir wollen Gemeinde bauen“, dann stellt sich natürlich eine Fülle von Fragen. Wessen Wille ist hier gemeint? Wie beständig ist denn das eigene Wollen? Wie frei oder beeinflussbar ist unser Wille? Inwieweit können wir uns darauf verlassen, ob eine Willensäußerung beständig ist. Oder müssen wir davon ausgehen, dass sie unbeständig ist, heute so und morgen anders? Darf uns denn überhaupt jemand sagen, was wir wollen sol-len? Haben wir nicht einen freien Willen?

Liebe Leser

Der letztes Jahr zusammengebrochene Finanzmarkt hat bereits deutliche Spuren in der globalen Weltwirtschaft hinterlassen. Es braucht keine prophetischen Gaben, um zu erkennen, dass aufgrund dieser Fakten ein wirtschaftlich schwieriges Jahr mit rasanter Zunahme der Arbeitslosigkeit bevorsteht. Dies sind vor allem für die direkt Betroffenen keine erfreulichen Aussichten. Die Worte Gottes des liturgischen Kalenders der beiden letzten Monate haben die Ursachen und Wirkungen des heutigen „Babylons“ deutlich gemacht, erkannt und benannt. Sie liegen in der Abwendung von Gott. Die einzige Rettung heisst Umkehr zu IHM, dem Erlöser und Retter der Welt.

Inhalt abgleichen