05/2009

Was trauen wir unserem Gott heute noch zu?

– Gedanken zu Lukas 24,50-53 –

Wir feiern heute Christi Himmelfahrt. Der Tag, wo Jesus Christus zum Vater zurückkehrt. Wie alle christlichen Feiertage, die wir jährlich begehen, sollen wir heute im Be-sonderen daran denken, was Jesus Christus für uns getan hat und es soll uns das ganze Jahr begleiten. So, wie wir als Christen in unserem ganzen Leben in der Erwartungshaltung stehen, dass Jesus wiederkommen wird, feiern wir das doch im Besonderen in der Adventszeit.

Christi Himmelfahrt – was ist aus diesem Tag geworden?

Du sollst ein Segen sein…

Eine thematische Annäherung an die Begriffe Segen, Segnen und gesegnet werden und deren praktische Bedeutung.

I. Vorbemerkungen
In der letzten Zeit begegnet mir das Thema „Segen, Segnen und gesegnet sein“ insbesondere in meiner gemeindlichen Tätigkeit vor Ort in der Gemeinde, im Mitarbeiterkreis, in der Jugendarbeit und im Zusammenhang mit Gottesdiensten.
Auslöser war das Thema eines Gottesdienstes im vorletzten Jahr (03. Juni 2007: 4. Mose 6, 22-27), den ich in meiner Gemeinde leiten und gestalten durfte.

Der priesterliche Segen

Zwischen Freude und Trost ...

Mitte April haben wir Ostern gefeiert. Ein Fest, das für die Christenheit von sehr großer Bedeutung ist. Mit der Auferstehung Jesu erlitt Satan seine größte und entscheidendste Niederlage: Der Tod hat seinen Schrecken durch den Opfertod Christi für gläubige Christen verloren.
Sicherlich haben wir immer noch Angst vor dem Sterben, aber wir wissen, dass nach diesem Sterben ein Reich für uns bereitet ist, in dem es einfach "himmlisch" ist. Christus hat in diesem Reich Wohnungen für uns bereitet.
Und doch waren die Menschen, die mit Christus über diese Erde wandelten, sehr traurig, als er ankündigte, von Ihnen zu gehen. Aber in seiner grenzenlosen Liebe hat Christus versprochen: "Ich werde Euch den Tröster senden."
Dieses Versprechen hat ER eingelöst.

Liebe Leser

Ich erinnere mich an meine Schulzeit und das beschwerliche Bemühen, eine Fremdsprache zu erlernen. Es sei nicht meine Begabung, erklärte mir damals verständnisvoll unser Lehrer. So blieb der Fleiß und schlussendlich eine Note, die angesichts der Voraussetzungen als Kompromiss zu bezeichnen ist!
Ich dachte oft an das erste Pfingstfest und war immer wieder fasziniert, dass der Heilige Geist in seiner Kraft und Fülle dieses Wunder gewirkt hat, dass Menschen einer anderen Sprache mächtig wurden.

Nachruf

Apostel Johann Friedrich Kröner
* 12.12.1926 + 15.12.2008

„Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an.
Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an; du hast mich aus meiner Mutter Leib gezogen. Dich rühme ich immerdar.“
Psalm 71,5-6

Unter diesen Leitgedanken stellte die Familie Kröner den Abschied und Apostel den Haan die Trauerfeier anlässlich des Heimgangs von Apostel Johann Friedrich Kröner – allen bekannt als Apostel Frits. Es war der Abschied von einem treu sorgenden Ehemann, einem liebevollen Vater und einem treuen Diener Gottes, dem man abspüren konnte, dass er sich von seinem HERRN geliebt wusste.

Himmelfahrt und Vatertag

Zielgedanke: Christi Himmelfahrt ist in vielen Gegenden und in vielen Köpfen zum „Vatertag“ verkommen. Dies wäre an und für sich nicht tragisch, wenn damit dem Himmlischen Vater, zu dem Jesus zurückkehrte, Ehre gegeben würde. Dies ist jedoch nicht der Fall. Himmelfahrt ist symptomatisch für unsere Gesellschaft: der Mensch wird in den Mittelpunkt gerückt, Gott an die Seite gedrängt. In der Konse-quenz ist es nur eine Frage der Zeit, bis Christi Himmelfahrt als Feiertag wegfallen wird. Es sei denn, wir können dazu beitragen, diesen ausgehöhlten Feiertag wieder mit dem ihm gebührenden Leben auszufüllen...

Liebe Schwestern und Brüder,

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