12/2009

Kindertag in Ostdeutschland

„Ich kann alles !?!“

Am 28. Juni fand unser diesjähriger Kindertag in Netzschkau statt.
Es trafen sich die Kinder und ihre Eltern der Gemeinden Ostdeutschlands, sowie sieben Gastkinder aus der Einrichtung „Leuchtturm”, dessen Arbeit unsere Gemeinde seit Jahren unterstützt.
Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Ich kann alles !?!”.
Hintergrund war die Jahreslosung, sowie die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling. Dazu wurde Lukas 18, 8 - 30 vorgelesen, wobei es um die Frage „Was kann ich tun, um selig zu werden?” ging.

Der Gottesdienst wurde vom Evangelisten Stefan Roth geleitet, der ihn in drei Bereiche untergliederte: Was ist unser Ziel? Was hindert uns, dieses Ziel zu erreichen? Wie werde ich befreit von hinderlichen Lasten?

100 Jahre Apostel Rudolf Ludwig

Zum 100. Geburtstag
von Apostel Rudolf Ludwig

In der Zeit seines Wirkens entwickelte sich zu den Glaubensgeschwistern in den verschiedenen Gemeinden ein vertrauensvolles Verhältnis. Besonders fühlte er sich den Kindern, der Jugend und den Chören verbunden und förderte sie nach besten Kräften.
Noch heute wirken Schwestern und Brüder als Organisten, denen er Harmonium-Unterricht erteilt hatte. Er selbst war ein begnadeter Musiker.

Regelmäßig führte er Unterweisungen für Kinderlehrer, Jugendleiter, Dirigenten und Organisten sowie für Brüder im priesterlichen Dienst durch. In politisch brisanten Zeiten rief er interessierte Geschwister zu sogenannten „I-Gesprächen“ zusammen.

Zum Jahreswechsel

„Der Herr behütet dich vor allem Übel,
Er behüte deine Seele.
Der Herr behüte deinen Ausgang
und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit.”
Psalm 121, 7. 8

Im Rückblick auf ein Jahr, dass in unserem Land von Krisen und Krieg – wenn auch nicht immer so bezeichnet – geprägt war, fragen wir uns, was wird das neue Jahr bringen? Wird es besser werden als das alte, oder wird es noch ärger werden? Wer wird uns in diesen Zeiten schützen, behüten?

Jesu Stammbaum

etwas besonders Einzigartiges, etwas Anstößiges …

In der Advents- und Weihnachtszeit begegnen uns immer wiederkehrende Texte, die uns mehr oder weniger bekannt sind.
Andere Bibelstellen, die sich mit der Weihnachtsgeschichte befassen, scheinen dagegen kaum von Bedeutung zu sein. Gerade ein Stammbaum, wie der von Jesus spielt dabei kaum eine Rolle.
In anderen Gegenden der Welt ist der Nachweis der Herkunft entscheidend, weil er über die Stellung in der Gesellschaft bestimmt.
So will uns auch der Stammbaum Jesu aus Matthäus 1, 1 - 17 etwas über seine Stellung sagen. Mit zwei Fragen kann man erstaunliches entdecken.

Was ist das Besondere, Einzigartige?

Matthäus schreibt einen Stammbaum der Erwählung (er schreibt an Juden). Deshalb beginnt er mit Abraham.

Was macht Weihnachten wirklich aus?

Als ich eines Tages Ende September nach einem sehr bewegten Arbeitstag spät nach Hause kam und abends noch meine E-Mails checkte, fand sich eine Nachricht von unserem Apostel Gert Loose darunter. Er bat mich um einen Artikel für den Dezember-Herold 12/09; vielleicht hätte ich etwas in meinem Fundus, oder ggf. auch etwas Neues; Abgabe in reichlich einer Woche.
Um es voraus zu schicken – auf einen passenden Artikel in einem „Fundus“ konnte ich nicht zurückgreifen.

Weihnachts- oder Feigenbaum

Die Erwartung Gottes an unser Leben

Auch in diesem Jahr schmücken in der Weihnachtszeit wieder viele tausende Fichten, Kiefern und Tannen die Räume. Viele beleuchtete Bäume erhellen die langen Dezembernächte? Wenn wir in der Weihnachtszeit mit dem Auto unterwegs waren, sagte eine unserer Töchter als kleines Kind beim Anblick eines solchen Baumes immer: „Wieder ein O-Tannenbaum“. Wie oft wird das Lied: „O Tannenbaum“ in der Advents- und Weihnachtszeit gespielt und gesungen werden? Manche „modernen“ Leute werden es nicht mehr singen, weil der Text antiquiert ist. Heißt es da doch u. a.: „O, Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter. Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter wenn es schneit. ... gibst Hoffnung und Beständigkeit“.

Adventssehnsucht

„Dein Reich komme!“
Fast in jedem Gottesdienst sprechen wir gemeinsam mit der Gemeinde das Vaterunser und somit auch den kurzen Satz mit den drei Worten aus Matthäus 6, 10: „Dein Reich komme“.
Ist es aber nicht so, dass wir das Gebet unseres Herrn oft ohne groß darüber nachzudenken und schematisch über die Lippen bringen? Wenn Martin Luther schon zu seiner Zeit sehr kritisch anmerkt: „Das Vaterunser ist der größte Märtyrer“, sagt das alles. Es gilt deshalb immer wieder, das alle Christen verbindende Gebet mit Leben und ernsthaftem Nachdenken zu erfüllen.
Und besonders sollten wir im adventlichen Sinn und für unsere widersprüchliche und krisengeschüttelte Zeit der zweiten Bitte des Vaterunser alle Aufmerksamkeit schenken.

Seid bereit!“ – „Immer bereit!

In Lukas 12 ab Vers 35 lesen wir:

„Ihr sollt so leben wie Diener, die darauf warten, dass ihr Herr von einer Hochzeit zurückkommt. Seid wie sie dienstbereit, und lasst eure Lampen angezündet. Wenn ihr Herr zurückkommt und klopft, können sie ihm schnell öffnen. 
Ja, freuen können sich alle, die der Herr bei seiner Rückkehr noch wach antrifft! Ich sage euch: Der Herr wird sie bitten, am Tisch Platz zu nehmen, und er selbst wird sich eine Schürze umbinden und sie bedienen. 
Vielleicht kommt er spät am Abend, vielleicht auch erst um Mitternacht.
Aber wenn er kommt und seine Diener bereit antrifft, werden sie allen Grund zur Freude haben“(Hfa).

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